English Woman's Journal - Strassers DFB-Plan: "...dann öffnen sich Räume"

Strassers DFB-Plan: "...dann öffnen sich Räume"


Strassers DFB-Plan: "...dann öffnen sich Räume"
Strassers DFB-Plan: "...dann öffnen sich Räume" / Foto: Norbert Jansen - IMAGO/fohlenfoto/SID

Luxemburgs Fußball-Nationaltrainer Jeff Strasser sieht seine Auswahl im WM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland vor einer "großen Herausforderung" – eine kleine Chance wittert der ehemalige Bundesliga-Profi aber doch. Wie genau der DFB-Elf beizukommen sei, "werde ich Ihnen bestimmt nicht verraten", sagte der 51-Jährige im SID-Interview und lachte, doch: "Deutschland ist sehr stark im Ballbesitz und im Gegenpressing. Aber wenn man es schafft, dieses Pressing zu überspielen, öffnen sich Räume, die man bespielen kann."

Textgröße ändern:

Das soll dem 96. der Weltrangliste am Freitag (20.45 Uhr/ARD) in Sinsheim gelingen, obwohl Strasser großen Respekt vor dem viermaligen Weltmeister hat. "Der Kader ist gespickt mit Topspielern. Joshua Kimmich ist ein herausragender Spielgestalter. Und wenn zwei Spieler wie Florian Wirtz und Nick Woltemade für 250 Millionen Euro nach England wechseln, sagt das viel über die Qualität aus", betonte er: "Dazu kommen schnelle Spieler wie Serge Gnabry oder Karim Adeyemi – das ist schon absolute Weltklasse."

Übrigens auch auf der Trainerbank, wie Strasser findet. Dort sitzt mit Julian Nagelsmann einer seiner "Klassenkameraden" aus dem Fußballlehrer-Lehrgang 2015/16. Er habe den heutigen Bundestrainer "als sehr sympathischen Menschen" kennengelernt, "mit dem man sich gut unterhalten konnte", meinte Strasser: "Fachlich ist er extrem stark, vor allem was taktische Aspekte betrifft."

Strasser berichtet, dass er noch immer "jedes Wochenende Bundesliga" schaue, "besonders" seine Ex-Klubs 1. FC Kaiserslautern und Borussia Mönchengladbach liegen ihm am Herzen. Dem strauchelnden VfL wünscht er, "dass er die richtigen Entscheidungen trifft, um wieder dahin zu kommen, wo er hingehört".

Strasser war Gast beim 125-jährigen Jubiläum der Fohlen, "da spürte man die Größe des Vereins. Ich habe dort mit Eugen Polanski zusammengespielt, der jetzt Trainer ist. Wenn man sieht, wie schwer der Einstieg sein kann, wünscht man sich, dass es bald wieder besser läuft. Ich drücke ihm und dem Verein die Daumen."

E.Brwon--EWJ

Empfohlen

"Endlich Spannung": Kovac fiebert Klassiker entgegen

Die Tabellenkonstellation besitzt für Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac vor dem Bundesliga-Spitzenspiel beim FC Bayern mit dem frisch gekürten Ballon-d'Or-Gewinner Harry Kane einen besonderen Reiz. "Endlich mal ein spannendes Aufeinandertreffen", sagte der Kroate, der mit dem BVB nach Punkten (beide 17) gleichauf mit dem deutschen Rekordmeister liegt. "Nicht nur wir, sondern ganz Deutschland freut sich auf das Spiel."

Klassiker: Matthäus sieht Bayern als "großen Favoriten"

Lothar Matthäus setzt im deutschen Fußball-Klassiker ganz klar auf den FC Bayern. "Ich habe keine Zweifel" über den Sieger, sagte der Rekordnationalspieler und Sky-Experte bei einem Medientermin von RTL Deutschland, die Münchner gingen für ihn als "großer Favorit" in das aus seiner Sicht fast ungleiche Duell mit Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr/Sky). "Bayern München ist meilenweit entfernt und lebt in seiner eigenen Welt, das sollte man nicht vergleichen."

Deutschland Cup: Rankel nominiert drei Debütanten um Calce

Der neue Eishockey-Bundestrainer André Rankel setzt in seinem ersten Aufgebot auf drei Debütanten, verzichtet aber auf einige prominente Namen. Für den anstehenden Deutschland Cup in Düsseldorf (5. bis 8. November) nominierte der 41 Jahre alte Coach unter anderem den 17-jährigen Mannheimer Max Calce und Berlins Shutout-König Jonas Neffin. Das teilte der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) am Donnerstag mit.

"Geiles Gefühl": Pokalparty ohne Party in Kiel

Nach dem nächsten Coup erteilte Tim Walter seinen Pokal-Experten die Lizenz zum Feiern, doch es gab ein Problem: "In Kiel sind alle Bordsteine schon hochgeklappt, also was sollen die groß machen? Sie dürfen, aber es geht halt nichts hier", sagte der Trainer von Holstein Kiel nach dem Sieg gegen die TSG Hoffenheim belustigt. In der Kabine immerhin, erklärte Walter, gebe es "schon ein bisschen was".

Textgröße ändern: