English Woman's Journal - "Maido" in Peru zum besten Restaurant der Welt gekürt - "Jan" in München unter Top 50

"Maido" in Peru zum besten Restaurant der Welt gekürt - "Jan" in München unter Top 50


"Maido" in Peru zum besten Restaurant der Welt gekürt - "Jan" in München unter Top 50
"Maido" in Peru zum besten Restaurant der Welt gekürt - "Jan" in München unter Top 50 / Foto: Ernesto BENAVIDES - AFP

Das beste Restaurant des Jahres 2025 befindet sich einem internationalen Ranking zufolge in Peru. Der Feinschmecker-Tempel "Maido" in der Hauptstadt Lima führt die Liste der 50 besten Restaurants der Welt an, die am Donnerstag von der britischen Verlagsgruppe William Reed veröffentlicht wurde. Aus Deutschland schaffte es nur "Jan" in München auf die "50 Best"-Liste - auf den 50. Platz.

Textgröße ändern:

Der erste Platz auf der prestigereichen Liste wurde in Lima von den Mittagsgästen spontan gefeiert. Unter anderem riefen sie begeistert "Maido, Maido!". Das japanisch-peruanische Fusion-Restaurant wurde vor 16 Jahren vom Koch Mitsuharu Tsumura gegründet. "Die Verschmelzung von Geschmacksrichtungen im Maido ist spektakulär", sagte die 33-jährige Valentina Mora vor Ort der Nachrichtenagentur AFP.

Die beiden nachfolgenden Plätze in der Liste belegten mit "Asador Etxebarri" ein baskisches Restaurant in Spanien, das in dem Dorf Axpe zwischen Bilbao und San Sebastián seine Speisen anbietet, und das "Quintonil" in Mexiko-Stadt.

Aus Deutschland schaffte es lediglich das "Jan" unter die Top 50, auf den 50. Platz. Die Jury aus mehr als tausend Experten würdigte vor allem "die kühner Kreativität, Präzision und Seele" der Küche von Jan Hartwig.

Abgestürzt ist dagegen Tim Raue. Sein nach ihm benanntes Restaurant in Berlin hatte im vergangenen Jahr noch einen stolzen 30. Platz errungen - nun landete er nur noch auf einer hinter den Top 50 veröffentlichten Zusatzliste auf dem 58. Platz. Einen Platz dahinter liegt das ebenfalls in Berlin ansässige "Nobelhart & Schmutzig".

Erstmals veröffentlicht wurde die "50 Best"-Liste 2002. Sie etablierte sich rasch als internationale Alternative zum französischen Restaurantführer "Guide Michelin". An der Abstimmung über die jährliche Rangliste der 50 besten Restaurants der Welt beteiligen sich nach Angaben der Herausgeber mehr als tausend "unabhängige Experten", darunter Köche, Fachjournalisten und Restaurantbesitzer.

Die Liste wird immer wieder, vor allem von französischen Köchen, als intransparent kritisiert. Zugleich hat die Liste den Ruf, die neusten Trends in der Gastronomie früher zu erkennen als der französische "Guide Michelin".

E.Brwon--EWJ

Empfohlen

Harry: Im Prozess gegen Medien geht es um "Gerechtigkeit" für alle Betroffenen

Der britische Prinz Harry hat in seinem Prozess gegen britische Boulevardmedien erklärt, dass es ihm mit seiner Klage um "Wahrheit und Gerechtigkeit" gehe - und das nicht nur für ihn selbst. "Diese Klage hat natürlich auch eine persönliche Komponente, motiviert durch Wahrheit und Gerechtigkeit und Verantwortlichkeit, aber es geht nicht nur um mich", erklärte der 41-Jährige am Mittwoch in einer schriftlichen Aussage vor dem High Court in London.

Kronenkranich ist Zootier des Jahres 2026 - Bestand in Wildnis nimmt stark ab

Der Kronenkranich ist das Zootier des Jahres 2026. Die in Afrika vorkommende Vogelart gilt in weiten Teilen des Kontinents als Glücksbote, wie der Verband der Zoologischen Gärten am Mittwoch mitteilte. Der Bestand in der Wildnis nimmt jedoch seit Jahren rapide ab. In Ostafrika sank die Population in den vergangenen 40 Jahren um 80 Prozent.

München bekommt zwei Pandas - Söder: Höhepunkt bayerisch-chinesischer Diplomatie

Nach Berlin bekommt auch München in seinem Tierpark Pandas aus China. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verkündete am Mittwoch in der bayerischen Landeshauptstadt, dass als Ergebnis seiner China-Reise im Jahr 2024 zwei große Pandas nach Bayern kommen. Damals habe er sich sehr für Pandas in München eingesetzt. "Der heutige Tag ist der Höhepunkt der bayerisch-chinesischen Diplomatie", erklärte Söder.

Prinz Harry zu Aussage gegen Boulevardzeitungsverlag vor Gericht in London

Der britische Prinz Harry ist zu seiner Aussage im Prozess gegen den Boulevardzeitungsverlag ANL vor Gericht erschienen. Schaulustige und Journalisten warteten am Mittwoch vor dem Sitz des High Court in London, als der 41-Jährige eintraf. Neben Prinz Harry haben sechs weitere britische Prominente den Verlag wegen illegaler Informationsbeschaffung verklagt.

Textgröße ändern: