English Woman's Journal - Illegal Fahrradstreifen auf Straße gemalt: Bremer Polizei nimmt zwei Männer fest

Illegal Fahrradstreifen auf Straße gemalt: Bremer Polizei nimmt zwei Männer fest


Illegal Fahrradstreifen auf Straße gemalt: Bremer Polizei nimmt zwei Männer fest
Illegal Fahrradstreifen auf Straße gemalt: Bremer Polizei nimmt zwei Männer fest / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Einen 200 Meter langen Fahrradstreifen haben mutmaßliche Klimaaktivisten in Bremen mit weißer Wandfarbe unerlaubt auf eine Straße gemalt. Wie die Polizei in der Hansestadt mitteilte, nahmen Einsatzkräfte nach Zeugenhinweisen während der laufenden Aktion in der Nacht zum Dienstag zwei Verdächtige im Alter von 27 und 57 Jahren vorläufig fest. Die Männer bezeichneten sich demnach als Mitglieder des sogenannten Widerstands-Kollektivs, dessen Symbol auch auf die Fahrbahn gemalt wurde.

Textgröße ändern:

Das Widerstands-Kollektiv ist nach eigenen Angabe ein aus der ehemaligen Klimaaktivistengruppe Letzte Generation hervorgegangener Zusammenschluss, der bundesweit in mehreren Städten aktiv ist. Die beiden Männer wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen, die Beamten ermitteln nach der Aktion im Stadtteil Findorff wegen Sachbeschädigung. Der Polizei zufolge gaben die Verdächtigen an, auf "Missstände" im Bremer Radwegenetz hinweisen zu wollen.

Bereits in der vergangenen Woche waren mutmaßliche Mitglieder der Gruppe durch die Beschädigung dutzender Autos in Bremen in Erscheinung getreten. In der Nacht zum 21. Mai ließen Unbekannte nach Polizeiangaben an mehreren Straßen im Stadtteil Schwachhausen die Luft aus den Reifen von 30 bis 40 Fahrzeugen und besprühten diese mit Farbe. Betroffen waren vor allem SUV. Vor Ort wurde ein Bekennerschreiben des Widerstands-Kollektivs gefunden.

E.Cunningham--EWJ

Empfohlen

Petersberger Klimadialog: Energiekrise ist Signal für Abkehr von fossiler Energie

Die globale Energiekrise prägt die Beratungen des internationalen Petersberger Klimadialogs in Berlin. UN-Generalsekretär António Guterres und weitere der Teilnehmenden aus mehr als 30 Staaten riefen am Dienstag dazu auf, die Lage als Signal für die Abkehr von fossilen Energieträgern und einen Umstieg auf Erneuerbare zu verstehen. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) forderte, beim Klimaschutz "einen Schritt zuzulegen".

Buckelwal vor Poel liegt erneut teilweise auf - Backhaus: "Er ruht sich aus"

Der vor der Ostseeinsel Poel liegende Buckelwal liegt kurze Zeit nach seinem Freischwimmversuch vom Montag wieder teilweise auf einer Sandbank auf. Es handle sich aber nicht um eine neue Strandung, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) am Ort des Geschehens. "Er ruht sich aus." Die aktuell für die Walrettung verantwortliche Privatinitiative und die Behörden berieten nun über das weitere Vorgehen.

Klima-Allianz: Energiewende in aktueller Krise entschlossen vorantreiben

Im Vorfeld des Petersberger Klimadialogs in Berlin hat die Klima-Allianz Deutschland dazu aufgerufen, die Energiewende national und international entschlossener voranzutreiben. "Da die Klimakrise und die geopolitische Abhängigkeit von Öl und Gas zu einem Sicherheitsrisiko für Wirtschaft und Gesellschaft geworden sind, schützt eine beschleunigte Energiewende Deutschland nicht nur vor steigenden Kosten, sondern stärkt auch die nationale Widerstandsfähigkeit", erklärte die Organisation am Montag.

Fachleute im Bundesumweltministerium: Mini-Atomkraftwerke sind unwirtschaftlich

Fachleute im Bundesumweltministerium (BMUKN) halten sogenannte Mini-Atomkraftwerke für unwirtschaftlich. In einem internen Papier widersprechen sie laut einem Bericht des Senders SWR vom Montag gegensätzlichen Einschätzungen unter anderem von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Ein Ministeriumssprecher bestätigte dem SWR demnach die Existenz dieser fachlichen Bewertung.

Textgröße ändern: