English Woman's Journal - "Strände voller Kadaver": Giftige Algenblüte tötet vor Australien Meeres-Bewohner

"Strände voller Kadaver": Giftige Algenblüte tötet vor Australien Meeres-Bewohner


"Strände voller Kadaver": Giftige Algenblüte tötet vor Australien Meeres-Bewohner
"Strände voller Kadaver": Giftige Algenblüte tötet vor Australien Meeres-Bewohner / Foto: Brad MARTIN - OZFISH/AFP

Eine giftige Algenblüte tötet derzeit vor der Südküste Australiens hunderte Meeres-Bewohner. Es gebe ein regelrechtes Massensterben unter anderem von Haien, Rochen, Krabben und Tintenfischen, sagte am Donnerstag Brad Martin von der gemeinnützigen Fischschutzorganisation Ozfish der Nachrichtenagentur AFP. "Die Strände sind voller Kadaver."

Textgröße ändern:

Die Alge Karenia mikimotoi tauchte den Angaben zufolge im März in den Gewässern rund um den Bundesstaat South Australia auf, seitdem starben unzählige Tiere. "Unsere Ehrenamtlichen sagen oft: 'Wir sind einen Kilometer am Strand lang gelaufen und haben hundert tote Rochen und andere Meereslebewesen gesehen'", berichtete Martin. Betroffen seien unter anderem Strände in für ihre Artenvielfalt berühmten Touristenattraktionen wie Kangaroo Island sowie Yorke Peninsula und Fleurieu Peninsula.

Karenia mikimotoi ist seit den 1930er Jahren bekannt, die giftige Algenart wurde unter anderem vor Japan, Norwegen, den USA und China entdeckt. In den betroffenen Regionen beeinträchtigt die Alge oft den Tourismus und die Fischerei, Schäden in Millionenhöhe sind die Regel. In Südaustralien gab es laut Martin nie zuvor eine giftige Algenblüte dieses Ausmaßes und dieser Dauer.

L.McKay--EWJ

Empfohlen

Petersberger Klimadialog: Energiekrise ist Signal für Abkehr von fossiler Energie

Die globale Energiekrise prägt die Beratungen des internationalen Petersberger Klimadialogs in Berlin. UN-Generalsekretär António Guterres und weitere der Teilnehmenden aus mehr als 30 Staaten riefen am Dienstag dazu auf, die Lage als Signal für die Abkehr von fossilen Energieträgern und einen Umstieg auf Erneuerbare zu verstehen. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) forderte, beim Klimaschutz "einen Schritt zuzulegen".

Buckelwal vor Poel liegt erneut teilweise auf - Backhaus: "Er ruht sich aus"

Der vor der Ostseeinsel Poel liegende Buckelwal liegt kurze Zeit nach seinem Freischwimmversuch vom Montag wieder teilweise auf einer Sandbank auf. Es handle sich aber nicht um eine neue Strandung, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) am Ort des Geschehens. "Er ruht sich aus." Die aktuell für die Walrettung verantwortliche Privatinitiative und die Behörden berieten nun über das weitere Vorgehen.

Klima-Allianz: Energiewende in aktueller Krise entschlossen vorantreiben

Im Vorfeld des Petersberger Klimadialogs in Berlin hat die Klima-Allianz Deutschland dazu aufgerufen, die Energiewende national und international entschlossener voranzutreiben. "Da die Klimakrise und die geopolitische Abhängigkeit von Öl und Gas zu einem Sicherheitsrisiko für Wirtschaft und Gesellschaft geworden sind, schützt eine beschleunigte Energiewende Deutschland nicht nur vor steigenden Kosten, sondern stärkt auch die nationale Widerstandsfähigkeit", erklärte die Organisation am Montag.

Fachleute im Bundesumweltministerium: Mini-Atomkraftwerke sind unwirtschaftlich

Fachleute im Bundesumweltministerium (BMUKN) halten sogenannte Mini-Atomkraftwerke für unwirtschaftlich. In einem internen Papier widersprechen sie laut einem Bericht des Senders SWR vom Montag gegensätzlichen Einschätzungen unter anderem von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Ein Ministeriumssprecher bestätigte dem SWR demnach die Existenz dieser fachlichen Bewertung.

Textgröße ändern: