English Woman's Journal - Studie: WM 2026 wird die klimaschädlichste der Geschichte

Studie: WM 2026 wird die klimaschädlichste der Geschichte


Studie: WM 2026 wird die klimaschädlichste der Geschichte
Studie: WM 2026 wird die klimaschädlichste der Geschichte / Foto: Ezequiel BECERRA - AFP

Die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wird laut einer neuen Studie die klimaschädlichste in der Geschichte des Turniers. Nach Berechnungen der britischen Organisation "Scientists for Global Responsibility" (SGR) wird sich die Treibhausgasemission im Vergleich zum Durchschnitt der vorherigen vier Endrunden fast verdoppeln. Grund sind neben der Erweiterung des Turniers von 32 auf 48 Mannschaften vor allem die großen Distanzen, die meist mit Flugzeugen zurückgelegt werden müssen.

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"Bedingt durch eine starke Abhängigkeit vom Flugverkehr und eine deutliche Zunahme der Anzahl der Spiele" werde die WM mehr als neun Millionen Tonnen CO2-Äquivalente produzieren, teilte die unabhängige Organisation nach Angaben der BBC mit. Bei der WM 2022 in Katar war der CO2-Fußabdruck auf etwa 5,25 Millionen Tonnen geschätzt worden.

Dem Bericht zufolge entspricht die für 2026 prognostizierte Gesamtmenge "fast 6,5 Millionen britischen Autos, die ein ganzes Jahr lang gefahren werden". Dies werde das Turnier zum umweltschädlichsten der Geschichte machen.

Die Weltmeisterschaft 2026 wird erstmals auf einem ganzen Kontinent ausgetragen und umfasst 40 Spiele mehr (104) als zuvor, die jedoch alle in bestehenden Stadien ausgetragen werden. In ihrer ursprünglichen Bewerbung hatten die drei Gastgeberländer eine vorläufige Schätzung von 3,6 Millionen Tonnen angegeben, zu diesem Zeitpunkt war nur mit 80 Spielen gerechnet worden.

Im Rahmen der UN-Klimakonferenz 2021 in Glasgow hatte die FIFA sich verpflichtet, ihre Emissionen bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren und bis 2040 auf netto Null zu senken. Man werde "erhebliche Mittel investieren, damit die FIFA und der Fußball die ehrgeizigen und dringend nötigen Ziele des UNFCCC-Klimaaktionsplans für den Sport erreichen können", sagte Verbandspräsident Gianni Infantino damals.

L.Scott--EWJ

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