English Woman's Journal - Umfrage: 45 Prozent der Deutschen empfinden Smartphones an Heiligabend als störend

Umfrage: 45 Prozent der Deutschen empfinden Smartphones an Heiligabend als störend


Umfrage: 45 Prozent der Deutschen empfinden Smartphones an Heiligabend als störend
Umfrage: 45 Prozent der Deutschen empfinden Smartphones an Heiligabend als störend / Foto: Mauro PIMENTEL - AFP/Archiv

45 Prozent der Deutschen empfinden das Smartphone laut einer Umfrage an Heiligabend als störend. Das trifft vor allem auf ältere Menschen zu, wie eine am Freitag veröffentlichte Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergab. So gaben 58 Prozent der über 65-Jährigen und 49 Prozent der 50- bis 64-Jährigen an, dass das Smartphone aus ihrer Sicht das gemütliche Beisammensein an dem Abend stört.

Textgröße ändern:

Bei den Jüngeren ist das der Studie zufolge deutlich seltener der Fall: Bei den 16- bis 29-Jährigen gaben 34 Prozent an, sich durch das Smartphone gestört zu fühlen. Bei den den 30- bis 49-Jährigen waren es 37 Prozent.

Insgesamt verwenden 37 Prozent der Deutschen das Handy an Heiligabend mehr als an anderen Tagen. Vor allem die jüngeren Befragten bis 29 Jahre gaben mit 68 Prozent mehrheitlich an, das Smartphone an jenem Abend zu nutzen, um mit Freunden oder Familie Kontakt zu halten. Bei den Befragten über 65 Jahre waren es 45 Prozent.

"Smartphones an Weihnachten sind Fluch und Segen zugleich", erklärte Bitkom-Experte Sebastian Klöß. "Sie ermöglichen es, auch entfernte Freunde und Familie einzubeziehen, können aber die Aufmerksamkeit für das gemeinsame Beisammensein vor Ort schmälern." Sinnvoll könnten zum Beispiel vorab getroffene Absprachen sein, etwa während des Essens oder der Bescherung offline zu bleiben.

Für die Studie wurden laut Bitkom 1002 Menschen ab 16 Jahren in Deutschland befragt. 943 von ihnen gaben an, Heiligabend zu feiern.

N.Steward--EWJ

Empfohlen

Amsterdamer Rijksmuseum entdeckt bisher unbekanntes Rembrandt-Gemälde

Spektakuläre Entdeckung in den Niederlanden: Das Rijksmuseum in Amsterdam hat ein bisher unbekanntes Gemälde des niederländischen Meisters Rembrandt entdeckt. Das Museum teilte am Montag mit, dank fortschrittlichster Scanner-Technik und Stilanalysen hätten die Wissenschaftler nachweisen können, dass das Gemälde "Vision von Zacharias im Tempel" aus dem Jahr 1633 ein echter Rembrandt sei. Als Langzeitleihgabe soll es nun ab Mittwoch im Rijksmuseum ausgestellt werden.

Weitere Aufsichtsratssitzung zur Zukunft der Berlinale am Mittwoch

Die Gespräche über die Zukunft der Berlinale und Intendantin Tricia Tuttle sollen in dieser Woche fortgeführt werden. Am Mittwoch finde eine weitere Aufsichtsratssitzung der Berlinale Träger-Gesellschaft statt, verkündete der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, am Montag in Berlin. "Es wird dort einen Austausch geben über die künftige Zusammenarbeit."

Amsterdamer Rijksmuseum entdeckt neues Rembrandt-Gemälde

Spektakuläre Entdeckung in den Niederlanden: Kunstexperten des Rijksmuseums in Amsterdam haben das Gemälde "Vision von Zacharias im Tempel" eindeutig dem niederländischen Meister Rembrandt zuordnen können. Das Museum teilte am Montag mit, dank fortschrittlichster Scanner-Technik und Stilanalysen hätten die Wissenschaftler nachweisen können, dass das Gemälde aus dem Jahr 1633 ein echter Rembrandt sei. Als Langzeitleihgabe soll es nun ab Mittwoch im Rijksmuseum ausgestellt werden.

Film "Blood & Sinners" gewinnt wichtigsten Preis der US-Schauspielergewerkschaft

Der für die Rekordzahl von 16 Oscars nominierte Film "Blood & Sinners" hat zwei Wochen vor der Oscar-Verleihung den wichtigsten Preis der US-Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA eingeheimst. Bei der Gala in Los Angeles wurde am Sonntagabend das gesamte Filmteam mit dem Actors Award ausgezeichnet. Hollywood-Star Harrison Ford wurde für sein Lebenswerk geehrt.

Textgröße ändern: