English Woman's Journal - Kendrick Lamar will mit Super-Bowl-Auftritt zum "Nachdenken" anregen

Kendrick Lamar will mit Super-Bowl-Auftritt zum "Nachdenken" anregen


Kendrick Lamar will mit Super-Bowl-Auftritt zum "Nachdenken" anregen
Kendrick Lamar will mit Super-Bowl-Auftritt zum "Nachdenken" anregen / Foto: Frederic J. Brown - AFP/Archiv

Bei seinem großen Auftritt beim Super Bowl am Sonntag will Rapper Kendrick Lamar eine "Geschichte erzählen". Der 37-Jährige verriet im Vorfeld nicht viel über seine Pläne für die Halbzeitshow beim Finale der US-Foootball-Liga - kündigte jetzt jedoch an, das Publikum zum "Nachdenken" anregen zu wollen. Es werde wie in seinem gesamten Werk um das "Geschichtenerzählen" gehen, sagte Lamar laut US-Medienberichten am Donnerstag.

Textgröße ändern:

Er wolle immer die Wirkung erzielen, dass die Menschen zuhören aber auch "ein wenig nachdenken", sagte der Rap-Superstar, der am vergangenen Sonntag mit fünf Grammy-Musikpreisen ausgezeichnet worden war. Lamar wird in der Halbzeit des Finalspiels zwischen dem Titelverteidiger Kansas City Chiefs und den Philadelphia Eagles in New Orleans zusammen mit der Sängerin SZA auftreten.

Für große Spannung unter den Lamar-Fans sorgt die Ungewissheit darüber, ob er seinen Song "Not Like Us" darbieten wird, für den er die Grammys erhalten hatte. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Disstrack - also einen Song mit Schmähungen - über seinen Rapper-Kollegen Drake. Die beiden Musiker befinden sich schon seit Längerem in einer Fehde, die nicht nur musikalisch ausgetragen wird, sondern auch vor Gericht gelandet ist.

In den Halbzeitshows des Super Bowl treten Jahr für Jahr große Stars auf: 2024 war dies Usher, im Jahr davor Rihanna.

Neben dem Sport, der Musik und den ebenfalls von vielen als großes Entertainment wahrgenommenen neuen Werbespots wird beim diesjährigen Football-Finale auch die Politik eine Rolle spielen. Denn als erster amtierender US-Präsident wird Donald Trump beim Super Bowl im Publikum sitzen.

Zur Prominenz beim Finale der Football-Liga NFL wird auch wieder Pop-Megastar Taylor Swift gehören, deren Partner Travis Kelce bei den Kansas City Chiefs spielt. Swift hatte sich im Wahlkampf des vergangenen Jahres gegen Trump und hinter dessen Rivalin Kamala Harris gestellt.

L.Paterson--EWJ

Empfohlen

"Wetten, dass..?" am 5. Dezember zurück: ZDF bestätigt Kaulitz-Moderation

Der Showklassiker "Wetten, dass..?" kehrt am 5. Dezember nach drei Jahren Pause ins Fernsehen zurück. Das ZDF bestätigte am Mittwoch, dass die durch die Band Tokio Hotel bekannten Zwillinge Bill und Tom Kaulitz dann an Stelle von Thomas Gottschalk die Moderation der Show übernehmen.

Netflix-Kurs fällt bei stagnierenden Quartalszahlen

Die Aktie des US-Streamingdiensts Netflix ist angesichts stagnierender Quartalsgewinne um mehr als fünf Prozent gefallen. Wie das Unternehmen aus Kalifornien am Dienstag mitteilte, erzielte Netflix in den vergangenen drei Monaten einen Umsatz von 12 Milliarden Dollar (10,2 Milliarden Euro) - und erwartet für das laufende Quartal einen nahezu gleichbleibenden Umsatz von rund 12,1 Milliarden Dollar. Nach Jahren des Wachstums fiel der Kurs der Aktie im nachbörslichen Handel auf 82,85 Dollar, nachdem die Quartalsprognose publik gemacht wurde.

Übernahmeschlacht: Netflix vereinfacht Angebot für Warner Bros.

In der Übernahmeschlacht um den US-Film- und Medienkonzern Warner Bros Discovery (WBD) hat der Streamingdienst Netflix sein Angebot vereinfacht. Netflix bietet nach Angaben vom Dienstag weiter fast 83 Milliarden Dollar (gut 71 Milliarden Euro) oder 27,75 US-Dollar pro WBD-Aktie, will den Betrag aber nun vollständig bar bezahlen.

Fünf Jahre Haft in weiterem Prozess um Anlagebetrug mit Internetplattform FX Leader

In einem Prozess um großangelegten Anlagebetrug mit Internetplattformen ist ein Mann in Göttingen zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht der niedersächsischen Stadt sprach ihn des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs in 278 Fällen schuldig, wie eine Sprecherin am Montag mitteilte. Laut Anklage gehörte er zu einer Bande hinter der Betrugsplattform FX Leader, die von 2017 bis 2021 aktiv war. Nach früheren Ermittlerangaben sollten die Täter mit dieser und anderen Plattformen zehntausende Menschen um 90 Millionen Euro betrogen haben.

Textgröße ändern: