English Woman's Journal - Papst soll am Samstag aus dem Krankenhaus entlassen werden

Papst soll am Samstag aus dem Krankenhaus entlassen werden


Papst soll am Samstag aus dem Krankenhaus entlassen werden
Papst soll am Samstag aus dem Krankenhaus entlassen werden / Foto: Handout - VATICAN MEDIA/AFP

Papst Franziskus wird voraussichtlich am Samstag aus dem Krankenhaus entlassen und will bereits am Palmsonntag die Messe auf dem Petersplatz leiten. Die Antibiotika-Behandlung wegen einer Bronchitis-Erkrankung des 86-Jährigen sei erfreulich verlaufen, sagte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni. Am Freitag besuchte der Pontifex überraschend die Abteilung für Kinder-Onkologie des Gemelli-Krankenhauses, in dem er behandelt wird.

Textgröße ändern:

Der Papst brachte den Kindern Schokoladen-Ostereier, Rosenkränze und Bücher mit, wie der Vatikan mitteilte. Bei dem rund 30 Minuten langen Überraschungsbesuch taufte Franziskus auch ein wenige Wochen altes Baby. Auf vom Vatikan verbreiteten Aufnahmen ist das Oberhaupt der katholischen Kirche lächelnd zu sehen, wie er den kleinen Jungen mit Weihwasser tauft.

Am Palmsonntag, dem Beginn der Karwoche, soll Franziskus dem Vatikan zufolge bereits die Messe auf dem Petersplatz leiten. Während der Messe wird er den Angaben zufolge sitzen bleiben, während ein hochrangiger Kardinal die Zeremonie am Altar vornehmen wird.

Franziskus, der erst kürzlich den zehnten Jahrestag seines Pontifikats begangen hatte, war am Mittwoch in die Gemelli-Klinik in Rom eingeliefert worden. Nach Krankenhausangaben wurde bei ihm eine "infektiöse Bronchitis" festgestellt, "die das Einnehmen von Antibiotika nötig" machte.

In der Gemelli-Klinik wurde Franziskus in einer für Päpste reservierten Wohnung im 10. Stock untergebracht. Das 1981 hergerichtete Apartment ist laut Medienberichten mit Bett, Fernseher, Badezimmer, Büro und medizinischen Geräten ausgestattet. Auch eine kleine Kapelle befindet sich demnach in der Wohnung.

Am Donnerstagabend hatte sich der Pontifex laut Vatikan-Sprecher Bruni bereits eine Pizza im Kreise seines Pflegeteams geteilt. Franziskus arbeitete zudem vom Krankenhaus aus und las die Zeitung.

Franziskus' Krankenhausaufenthalt hatte große Besorgnis ausgelöst. Der Papst leidet schon seit längerem unter gesundheitlichen Beschwerden. Ebenfalls im Gemelli-Krankenhaus war er im Juli 2021 am Darm operiert worden. Zudem kämpft Franziskus seit längerem mit Schmerzen im Knie. Der 86-Jährige stützt sich seit Monaten auf einen Gehstock oder sitzt im Rollstuhl.

Die Krankenhaus-Einlieferung des Papstes hatte Spekulationen über einen möglichen Amtsverzicht des Kirchenoberhaupts befeuert. Ende Juli vergangenen Jahres dachte er bereits öffentlich über die Möglichkeit eines Rücktritts nach, falls ihn die Kräfte verlassen sollten. Im Februar dieses Jahres erklärte Franziskus jedoch, ein Rücktritt stehe "derzeit nicht auf meinem Plan".

A.Wallace--EWJ

Empfohlen

AfD scheitert mit Organklage gegen frühere 2G+-Regelung in Bundestag

Das Bundesverfassungsgericht hat eine Organklage von AfD-Vertretern gegen die während der Coronapandemie im Januar 2022 geltende sogenannte 2G+-Regelung im Bundestag verworfen. Die Maßnahme sei "zur Sicherung der Arbeits- und Funktionsfähigkeit" des Parlaments seinerzeit gerechtfertigt gewesen, entschied das Gericht in seinem am Mittwoch in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss. Zwei mit der Organklage verbundene Eilanträge hatte das Bundesverfassungsgericht bereits 2022 verworfen. (Az. 2 BvE 1/22)

"Routinemäßiger Eingriff": Wirtschaftsministerin Reiche wird in Sommerpause operiert

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nutzt die parlamentarische Sommerpause für mindestens eine Operation. "Ministerin Reiche wird sich in der Sommerpause mindestens einem medizinischen routinemäßigen Eingriff unterziehen", teilte ihre Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag mit. Eigentlich sei der Eingriff bereits für die Osterzeit geplant gewesen, die Ministerin habe sie jedoch "wegen der intensiven Regierungsarbeit verschoben". Einzelheiten zu dem geplanten Eingiff nannte die Sprecherin nicht.

Spanien will Rauchen auf öffentlichen Terrassen und Stränden verbieten

Die spanische Regierung hat einen Gesetzentwurf für ein Rauchverbot in öffentlichen Außenbereichen wie Café- und Restaurantterrassen, Parks und Stränden beschlossen. Ziel des Gesetzes sei es, das bereits geltende Rauchverbot für Innenräumen auszuweiten, "um die öffentliche Gesundheit besser zu schützen und auf eine tabakfreie Generation hinzuwirken", sagte Gesundheitsministerin Mónica García nach der Billigung des Entwurfs durch das Kabinett am Dienstag vor Journalisten.

Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 preisbereinigt um 3,9 Prozent gestiegen

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind 2024 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 3,9 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden unter Verweis auf erstmalige entsprechende Berechnungen mit. Nominal - also in jeweiligen Preisen - waren sie im Vorjahresvergleich um 7,6 Prozent gestiegen. Insgesamt hatten die Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 bei 538,2 Milliarden Euro gelegen.

Textgröße ändern: