English Woman's Journal - Verdacht der vorsätzlichen Tötung von Mango-Gründer Andic: Sohn beteuert Unschuld

Verdacht der vorsätzlichen Tötung von Mango-Gründer Andic: Sohn beteuert Unschuld


Verdacht der vorsätzlichen Tötung von Mango-Gründer Andic: Sohn beteuert Unschuld
Verdacht der vorsätzlichen Tötung von Mango-Gründer Andic: Sohn beteuert Unschuld / Foto: Lluis GENE - AFP

Der Sohn des 2024 bei einer Bergtour ums Leben gekommenen Gründers des Modekonzerns Mango, Isak Andic, hat nach seiner Festnahme seine Unschuld im Zusammenhang mit dem Tod seines Vaters beteuert. In einem am Dienstag veröffentlichten offenen Brief an die Belegschaft der spanischen Modekette wies Jonathan Andic die Anschuldigung der vorsätzlichen Tötung zurück. Der Vorwurf sei "gravierend, ungerechtfertigt und unbegründet".

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Jonathan Andic war am Dienstag vergangener Woche als Verdächtiger im Zusammenhang mit dem Tod seines Vaters vor anderthalb Jahren festgenommen worden. Nach einem Gerichtstermin in Martorell bei Barcelona kam er am selben Tag gegen die Zahlung einer Kaution in Höhe von einer Million Euro unter Auflagen frei. Der 45-Jährige hat eine Gewalttat gegen seinen Vater stets bestritten und von einem tödlichen Unfall des 71-jährigen Milliardärs gesprochen.

Der Brief an die Mitarbeiter des Mode-Unternehmens ist die erste öffentliche Stellungnahme von Jonathan Andic. Darin beklagt er eine "öffentliche Darstellung", die auf einer "voreingenommenen, verzerrten und aus dem Zusammenhang gerissenen Sichtweise" beruhe. Dies habe zu einer "Schuldannahme" geführt, die "mit der Realität nichts zu tun" habe.

In dem Schreiben kündigte er zudem seinen Rücktritt als Vizepräsident des Konzernvorstands an, um sich ganz seiner Verteidigung zu widmen. Diese Entscheidung treffe er "schweren Herzens", erklärte Andic. Er wolle nun aber all seine Energie darauf konzentrieren, seine "Unschuld zu beweisen".

Mango-Gründer Isak Andic war am 14. Dezember 2024 im Alter von 71 Jahren ums Leben gekommen, als er mit seiner Familie in den Montserrat-Bergen in der Nähe von Barcelona auf einer Wanderung war. Der Unternehmer stürzte mehr als hundert Meter tief in den Tod.

Zum Zeitpunkt von Isak Andics Sturz war den Ermittlungen zufolge nur sein Sohn in seiner Nähe gewesen. Die Ermittler gingen zunächst von einem tragischen Unfall aus. Ein Richter legte den Fall im Januar 2025 zu den Akten, ohne Hinweise auf ein Verbrechen festgestellt zu haben. Im Oktober 2025 wurden die Ermittlungen wegen Widersprüchen in Jonathan Andics Aussagen jedoch wieder aufgenommen.

B.Jamieson--EWJ

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