English Woman's Journal - Freispruch für Busfahrer nach Unfall mit tödlich verletztem Neunjährigen in Hamburg

Freispruch für Busfahrer nach Unfall mit tödlich verletztem Neunjährigen in Hamburg


Freispruch für Busfahrer nach Unfall mit tödlich verletztem Neunjährigen in Hamburg
Freispruch für Busfahrer nach Unfall mit tödlich verletztem Neunjährigen in Hamburg / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Nach einem Unfall mit einem tödlich verletzten Neunjährigen hat das Amtsgericht Hamburg-Bergedorf einen Busfahrer vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Selbst wenn er langsamer gefahren wäre, hätte das einen Unfall nicht verhindert, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Er hätte demnach mit dem Fahrzeug auch nicht ausweichen können.

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Die Staatsanwaltschaft hatte dem Busfahrer in ihrer Anklage vorgeworfen, für den tödlichen Unfall im Februar 2024 verantwortlich gewesen zu sein. Demnach soll er etwas zu schnell an eine Bushaltestelle gefahren sein und den Neunjährigen nicht ausreichend beachtet haben.

Das Kind sei erkennbar mit seinem Handy beschäftigt gewesen und habe sich dem Bus genähert, ohne dabei aufzusehen. Aus unklarer Ursache habe sich der Neunjährige nach vorn gebeugt und sei auf die Fahrbahn gestürzt. Dort geriet er zwischen Bus und Bordsteinkante und wurde vom Bus überrollt. Das Kind erlitt tödliche Verletzungen.

Die Anklage ging ursprünglich davon aus, dass der Unfall hätte verhindert werden können, wenn der Busfahrer langsamer gefahren und den Jungen mit Warnsignalen auf sich aufmerksam gemacht hätte. In ihrem Plädoyer forderte sie wie die Verteidigung letztlich jedoch einen Freispruch. Laut Urteil war es dem Busfahrer nicht möglich, dem Jungen auszuweichen - auch dann nicht, wenn er 30 Kilometer pro Stunde gefahren wäre statt 34.

R.Sutherland--EWJ

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