English Woman's Journal - Fast 200 Festnahmen nach Schusswechsel vor israelischem Konsulat in Istanbul

Fast 200 Festnahmen nach Schusswechsel vor israelischem Konsulat in Istanbul


Fast 200 Festnahmen nach Schusswechsel vor israelischem Konsulat in Istanbul
Fast 200 Festnahmen nach Schusswechsel vor israelischem Konsulat in Istanbul / Foto: Yasin AKGUL - AFP

Nach dem Schusswechsel vor dem israelischen Konsulat in Istanbul am Dienstag haben türkische Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben am Mittwoch fast 200 Verdächtige festgenommen. Justizminister Akin Gürlek sprach im Onlinedienst X von einer "zeitgleichen Operation in 34 Provinzen gegen die Terrororganisation Daesh" - die arabische Abkürzung für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Die Zahl der Festgenommenen gab er mit 198 an.

Textgröße ändern:

Vor der diplomatischen Vertretung Israels im Geschäftsviertel Levent hatten am Dienstag mehrere Angreifer das Feuer auf Polizisten eröffnet, die daraufhin zurückschossen. Ein Angreifer wurde der Regionalverwaltung zufolge getötet, zwei weitere wurden verletzt. Sie sind unter den Festgenommenen. Zwei Polizisten erlitten leichte Verletzungen. Israelische Diplomaten befanden sich nicht in dem Gebäude.

Zuvor hatten bereits türkische Medien berichtet, der getötete Angreifer habe Verbindungen zur IS-Miliz gehabt. Das israelische Außenministerium und der US-Botschafter in der Türkei waren ebenfalls davon ausgegangen, dass ein gezielter Angriff auf das Konsulat geplant gewesen war.

K.Marshall--EWJ

Empfohlen

Brot für die Welt warnt vor Folgen von Mittelkürzungen für Entwicklungshilfe

Die evangelische Hilfsorganisation Brot für die Welt hat die Bundesregierung wegen der Streichung von Mitteln für den Kampf gegen Hunger sowie für humanitäre Hilfe kritisiert. "Dem Anliegen, krisensichere Ernährungssysteme zu schaffen, stehen die aktuellen Kürzungen der Bundesregierung in den Haushalten 2025, 2026 und 2027 diametral entgegen", sagte die Präsidentin der Organisation, Dagmar Pruin, am Donnerstag in Berlin. Sie warnte vor gravierenden Folgen weltweit.

Bremen: Verhinderter Autodieb schläft hinter Steuer von aufgebrochenem Wagen ein

Ein verhinderter Autodieb ist in Bremen hinter dem Steuer eines von ihm aufgebrochenen Wagens eingeschlafen. Der Fahrzeugeigentümer fand den 45-Jährigen zur Mittagszeit auf dem Fahrersitz und rief die Polizei, wie die Beamten in der Hansestadt am Donnerstag mitteilten. Der Verdächtige stand demnach unter Drogen.

74-Jähriger in Sachsen-Anhalt von Zug erfasst und ums Leben gekommen

Ein 74-Jähriger ist in Sachsen-Anhalt von einem durchfahrenden Zug erfasst worden und ums Leben gekommen. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei Dessau-Roßlau am Donnerstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Mittwochabend auf der Bahnstrecke in Sandersdorf-Brehna.

Jugendliche unternehmen in Thüringen nächtliche Spritztour auf Autobahn

Zwei Jugendliche haben in Thüringen eine nächtliche Spritztour auf einer Autobahn unternommen. Sie waren mit falschen Kennzeichen unterwegs, wie die Autobahnpolizeiinspektion der Thüringer Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach wurde den Beamten in der Nacht zum Mittwoch auf der Autobahn 38 bei Breitenworbis ein auf dem Standstreifen stehendes und schlecht beleuchtetes Auto gemeldet.

Textgröße ändern: