English Woman's Journal - Jugendliche unternehmen in Thüringen nächtliche Spritztour auf Autobahn

Jugendliche unternehmen in Thüringen nächtliche Spritztour auf Autobahn


Jugendliche unternehmen in Thüringen nächtliche Spritztour auf Autobahn
Jugendliche unternehmen in Thüringen nächtliche Spritztour auf Autobahn / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Zwei Jugendliche haben in Thüringen eine nächtliche Spritztour auf einer Autobahn unternommen. Sie waren mit falschen Kennzeichen unterwegs, wie die Autobahnpolizeiinspektion der Thüringer Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach wurde den Beamten in der Nacht zum Mittwoch auf der Autobahn 38 bei Breitenworbis ein auf dem Standstreifen stehendes und schlecht beleuchtetes Auto gemeldet.

Textgröße ändern:

Außerhalb des Fahrzeugs hielten sich zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren auf. Ihnen zufolge seien sie von einem "Unbekannten Dritten" mitgenommen worden. Nach einer Panne habe er auf dem Standstreifen angehalten und sei geflüchtet. Bei der Überprüfung des Autos stellte sich heraus, dass die Kennzeichen nicht zum Auto passten.

Als die Daten der Jugendlichen erhoben wurden, gaben sie an, dass es den "Unbekannten Dritten" gar nicht gab. Die Beamten gehen deswegen davon aus, dass einer von den beiden das Auto gefahren war, ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein. Wer es war, blieb unklar. Das Auto und die Kennzeichen wurden beschlagnahmt. Gegen sie wird nun ermittelt.

B.Jamieson--EWJ

Empfohlen

Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen

Ein junger Mann aus Thüringen muss etwa 300 Euro Unterhaltsvorschuss zurückzahlen, weil er in dem Monat bereits selbst Geld verdiente. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch seine Klage gegen die Stadt Gera ab. Der Kläger war im maßgeblichen Monat noch 17 Jahre alt. (Az. 5 C 6.25)

Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes

Weil er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf getötet haben soll, ist ein 38-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen sprach ihn am Mittwoch wegen Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

NS-Parolen in sozialen Netzwerken: Zweieinhalb Jahre Haft in Rheinland-Pfalz

Wegen der Verwendung von NS-Parolen im Zusammenhang mit israelfeindlichen Beiträgen in sozialen Medien ist ein 27-Jähriger in Rheinland-Pfalz zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht in Koblenz sprach ihn am Mittwoch unter anderem wegen Volksverhetzung in fünf Fällen und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

13-Jährige geschwängert: Sechseinhalb Jahre Haft in Kölner Missbrauchsprozess

In einem Prozess um sexuellen Missbrauch einer 13-Jährigen ist ein Mann vom Landgericht Köln zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte wurde am Mittwoch des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Laut Anklage soll der 31-Jährige mit dem Mädchen eine Art partnerschaftliche Beziehung geführt haben.

Textgröße ändern: