English Woman's Journal - Vatikan: Papst Leo XIV. besucht im Juli italienische Insel Lampedusa

Vatikan: Papst Leo XIV. besucht im Juli italienische Insel Lampedusa


Vatikan: Papst Leo XIV. besucht im Juli italienische Insel Lampedusa
Vatikan: Papst Leo XIV. besucht im Juli italienische Insel Lampedusa / Foto: Alberto PIZZOLI - AFP

Papst Leo XIV. wird nach Angaben des Vatikans im Sommer die italienische Insel Lampedusa besuchen. Papst Leo werde am 4. Juli nach Lampedusa reisen, teilte der Vatikan am Donnerstag mit. Auf der kleinen, südlich von Sizilien gelegenen Insel kommen viele Migranten an, die aus Nordafrika über das Mittelmeer kommen.

Textgröße ändern:

Lampedusa war im Juli 2013 das Ziel der ersten Reise von Leos Vorgänger Papst Franziskus gewesen. Vor Ort prangerte er eine "Globalisierung der Gleichgültigkeit" gegenüber Migranten an. Der Schutz von Migranten war anschließend einer der wichtigsten Themen seines Pontifikats.

Papst Leo bedankte sich im vergangenen Jahr bei den Bewohnern der Insel Lampedusa für die Unterstützung von Migranten. Er hat sich wiederholt gegen Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler Migration ausgesprochen und bezeichnete den Umgang der US-Regierung von Präsident Donald Trump mit Einwanderern als "unmenschlich". Im Oktober erklärte er, dass Staaten das Recht hätten, ihre Grenzen zu schützen, aber auch die "moralische Verpflichtung", Zuflucht zu gewähren.

Die italienische Regierung der ultrarechten Ministerpräsidentin Giorgia Meloni verfolgt in Bezug auf Migration eine harte Linie. In der vergangenen Woche einigten sich die Minister der italienischen Regierung auf einen neuen Gesetzentwurf, der die Verhängung einer "Seeblockade" ermöglicht. Dadurch sollen Migrantenboote daran gehindert werden, in italienische Gewässer einzufahren.

Der Weg über das zentrale Mittelmeer gilt als eine der gefährlichste Flüchtlingsrouten der Welt. Allein im vergangenen Jahr starben auf dieser Route nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mindestens 1340 Migranten.

O.Jonstone--EWJ

Empfohlen

Afghanin erringt vor Bundesverfassungsgericht Erfolg in Streit um Aufnahmeprogramm

Eine afghanische Mutter und ihre zwei minderjährigen Söhne haben im Streit um ein von der Bundesregierung gestopptes Aufnahmeprogramm einen Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht errungen. In einem am Freitag veröffentlichten Beschluss werteten die Karlsruher Richter die Ablehnung der Visa der Familie auf Grundlage einer sogenannten Abkehrerklärung des Bundesinnenministeriums als Verstoß gegen das Willkürverbot. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg muss nun neu über den Fall entscheiden.

Landgericht Kleve: Falscher Notfallsanitäter zu zehn Jahren Haft verurteilt

Das Landgericht Kleve in Nordrhein-Westfalen hat einen falschen Notfallsanitäter zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt. Das Gericht sprach den 30-Jährigen wegen Totschlags, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Urkundenfälschung in zwei Fällen schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstagabend mitteilte. Anhand falscher Papiere war der Mann laut Anklage als Notfallsanitäter eingestellt worden. Er war zweimal im Einsatz. In einem Fall starb ein Patient.

Tödlicher Bergunfall in Bayern: 76-jähriger Urlauber stürzt in den Tod

Bei einem Bergunfall bei Mittenwald in Bayern ist ein 76-jähriger Urlauber ums Leben gekommen. Der aus Berlin stammende Wanderer befand sich am Donnerstag mit seiner Ehefrau im Karwendelgebirge beim Abstieg, als er in einer anspruchsvollen Passage die Kontrolle verlor, wie die Polizei in Rosenheim am Freitag berichtete.

Brände in Frankreich: Halbinsel Cap Ferret wird evakuiert - Paris bittet EU um Hilfe

Die Waldbrand-Situation in Frankreich wird immer dramatischer: An der Atlantikküste, wo sich derzeit sehr viele Touristen aufhalten, loderten in der Nacht zum Freitag zwei heftige Flächenbrände weiter, die noch nicht unter Kontrolle gebracht werden konnten. Zehntausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Textgröße ändern: