English Woman's Journal - Mehr als 30 Geckos verhungert und verdurstet: Schockfund bei Kontrolle in Bayern

Mehr als 30 Geckos verhungert und verdurstet: Schockfund bei Kontrolle in Bayern


Mehr als 30 Geckos verhungert und verdurstet: Schockfund bei Kontrolle in Bayern
Mehr als 30 Geckos verhungert und verdurstet: Schockfund bei Kontrolle in Bayern / Foto: Mohd RASFAN - AFP/Archiv

Mehr als 30 tote Geckos haben Behördenmitarbeiter bei der Kontrolle eines Reptilienhalters im bayerischen Landkreis Haßberge gefunden. Ersten Erkenntnissen zufolge seien die Tiere verhungert und verdurstet, teilte das Landratsamt in Haßfurt am Donnerstag mit. Die Kontrolleure beschrieben die Haltungsumstände demnach als "unerträglich", die Bedürfnisse der Geckos seien bei der Haltung "nicht annähernd" berücksichtigt worden.

Textgröße ändern:

Bei dem nicht näher beschriebenen Halter fanden sich demnach insgesamt 96 Geckos, von denen 32 verendet waren. Vom Landratsamt veröffentlichte Fotos zeigten tote Tiere in Plastikboxen, teils während der Häutung verendet. Untersuchungen sollen nun die genauen Todesursachen klären.

Der Reptilienhalter verhielt sich den Angaben zufolge unkooperativ und uneinsichtig. Nach Angaben des Landkreises beleidigte er während der Kontrolle die Behördenmitarbeiter sowie ebenfalls anwesende Polizisten.

Der Mann werde sich wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und wegen der Beleidigungen verantworten müssen, hieß es weiter. Laut Landkreis muss er auch für die Kosten der Untersuchung der Tiere und der vorläufigen Unterbringung der noch lebenden Geckos aufkommen.

Geckos sind Echsen aus der Familie der sogenannten Schuppenkriechtiere, die weltweit verbreitet sind und verschiedene Lebensräume von Wüsten bis zu Tropenwäldern bewohnen. Sie werden als Terrarientiere gehalten.

St.Ch.Russell--EWJ

Empfohlen

Gewalttaten in Aachener Rotlichtbezirk: Strafe für Hooligan wird neu verhandelt

Das Landgericht Aachen muss neu über die Strafe für einen Mann aus der Hooliganszene entscheiden, der wegen Gewalttaten im Rotlichtbezirk der nordrhein-westfälischen Stadt verurteilt wurde. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe kippte das Aachener Urteil am Mittwoch teilweise. Das Landgericht hatte den Angeklagten im März 2025 unter anderem wegen zweifachen versuchten Totschlags und mehrfacher Körperverletzung zu sieben Jahren Haft verurteilt und die Sicherungsverwahrung vorbehalten. (Az. 2 StR 470/25)

Bayerische Polizei durchsucht Banken und Firma wegen Geldwäscheverdachts

Wegen mutmaßlicher Geldwäsche in Millionenhöhe hat die bayerische Polizei zwei Banken und eine Firma durchsucht. Dabei handelte es sich um zwei Objekte in Bayern und eines in Hessen, wie die Polizei am Mittwoch in Augsburg mitteilte. Durch die Geldwäsche entstand nach aktuellem Stand der Ermittlungen ein Schaden im niedrigen siebenstelligen Bereich.

Mord in Berliner Park nach Beleidigungen auf Tiktok: Lebenslange Haft

Zehn Monate nach der Tötung eines Manns am helllichten Tag in einem Berliner Park ist ein 24-Jähriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach ihn am Mittwoch des Mordes an dem 28-Jährigen schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Opfer und Täter hatten sich zuvor wechselseitig auf Tiktok beleidigt.

Millionenschaden mit Investments in Öl aus Alaska: Drei Angeklagte verurteilt

Das Landgericht Stuttgart hat zwei Männer und eine Frau, die mit Investments in Öl und Gas aus Alaska einen hohen Millionenschaden verursachten, wegen Insolvenzverschleppung verurteilt. Ein 62-Jähriger soll für vier Jahre und acht Monate in Haft, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte.

Textgröße ändern: