English Woman's Journal - 40 Messerstiche: Lebenslange Haft in Bochum wegen Raubmordes an 71-Jähriger

40 Messerstiche: Lebenslange Haft in Bochum wegen Raubmordes an 71-Jähriger


40 Messerstiche: Lebenslange Haft in Bochum wegen Raubmordes an 71-Jähriger
40 Messerstiche: Lebenslange Haft in Bochum wegen Raubmordes an 71-Jähriger / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Wegen eines Raubmordes an einer 71-jährigen Frau mit 40 Messerstichen ist ein Mann vom Landgericht Bochum zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Angeklagte wurde wegen Mordes in Tateinheit mit besonders schwerem Raub mit Todesfolge verurteilt, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch sagte. Der Angeklagte stahl laut Anklage 150 Euro und Modeschmuck von der 71-Jährigen.

Textgröße ändern:

Neben der lebenslangen Freiheitsstrafe stellte das Gericht zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist eine vorzeitige Haftentlassung nahezu ausgeschlossen. Laut Anklage war der 21-Jährige im Januar in die Wohnung der 71-Jährigen in Recklinghausen eingedrungen, um Wertsachen zu stehlen.

Als er auf die 71-Jährige traf, stach er mit mindestens 40 Messerstichen brutal auf Hals und Gesicht der Frau ein. Sie starb an ihren Verletzungen. Als Mordmerkmale nahm das Gericht Habgier und die Ermöglichung einer Straftat an.

Mit dem Urteil folgte das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft nach einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Die Verteidigung habe eine "gerechte Strafe" beantragt, hieß es.

R.Mcintosh--EWJ

Empfohlen

Vatikan-Gericht ordnet Wiederaufnahme von Untreue-Verfahren gegen Kardinal an

Ein Berufungsgericht im Vatikan hat die Wiederaufnahme eines Verfahrens gegen einen wegen Veruntreuung verurteilten Kardinal angeordnet. Das Gericht begründete den Schritt vom Dienstag in einer der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Entscheidung im Fall von Kardinal Angelo Becciu mit Fehlern im ursprünglichen Verfahren gegen den einst einflussreichen Kardinal.

Korruptionsprozess: Argentiniens Ex-Präsidentin Kirchner greift Justiz scharf an

Im gegen sie gerichteten Korruptionsprozess hat Argentiniens Ex-Präsidentin Cristina Kirchner der Justiz "Mafia-Methoden" vorgeworfen. "Mit diesem Justizsystem riskiere ich, im Gefängnis zu sterben", sagte die 73-Jährige am Dienstag bei ihrem ersten persönlichen Auftritt vor Gericht. Ihr und weiteren 85 Angeklagten wird vorgeworfen, Schmiergeldzahlungen von Unternehmen im Gegenzug für staatliche Aufträge angenommen zu haben. Die Staatsanwaltschaft stuft den Fall als größte Schmiergeldermittlung in der Geschichte des Landes ein.

Nachbarschaftsstreit mit Kölner Volksbühne geht in nächste Runde

Der jahrelange Nachbarschaftsstreit zwischen der Volksbühne in Köln, dem früheren Millowitsch-Theater, und einem Anwohner geht in die nächste Runde. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verwies ihn am Dienstag zur neuen Verhandlung zurück an das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster. Der Verein Freie Volksbühne klagte gegen die Baugenehmigung für die Nutzung von direkt angrenzenden Räumen einer ehemaligen Druckerei als Wohnung. (Az. 4 C 1.25)

Vater im Schlaf überrascht und getötet: Lange Haft für 50-jährigen Berliner

Wegen der Tötung seines Vaters ist ein Mann in Berlin zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach den 50-Jährigen am Dienstag des Mordes schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von 13 Jahren beantragt, die Verteidigung eine nicht lebenslange Freiheitsstrafe.

Textgröße ändern: