English Woman's Journal - 65-Jähriger stirbt bei Unfall an Bahnübergang in Nordrhein-Westfalen

65-Jähriger stirbt bei Unfall an Bahnübergang in Nordrhein-Westfalen


65-Jähriger stirbt bei Unfall an Bahnübergang in Nordrhein-Westfalen
65-Jähriger stirbt bei Unfall an Bahnübergang in Nordrhein-Westfalen / Foto: Gregor Fischer - AFP/Archiv

Ein 65-jähriger Fahrradfahrer ist an einem Bahnübergang in Willich in Nordrhein-Westfalen von einem Zug erfasst und getötet worden. Wie die Polizei in Viersen in der Nacht zu Freitag mitteilte, wollte der Mann die Gleise vermutlich bei geschlossenen Halbschranken überqueren. Der Unfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag. Der Zugführer erlitt einen Schock und wurde von Seelsorgern betreut.

Textgröße ändern:

Nach ersten Erkenntnissen der Beamten wollte der aus Viersen stammende Mann die Gleise mit seinem Fahrrad anscheinend schiebend queren, als er von der Bahn erfasst wurde. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei begleiteten die Passagiere aus dem Zug, sie wurden mit Bussen weitertransportiert. Vor rund zwei Monaten ereignete sich nach Polizeiangaben am selben Bahnübergang bereits ein ähnlicher Unfall. Damals kam eine 88-jährige Seniorin ums Leben.

Ch.Anderson--EWJ

Empfohlen

Georgiens orthodoxer Patriarch Ilia II. im Alter von 93 Jahren gestorben

Nach fast 50 Jahren an der Spitze der Georgischen Orthodoxen Kirche ist Patriarch Ilia II. im Alter von 93 Jahren gestorben. Das sagte Metropolit Shio Mujiri, der die Kirche bis zur Wahl eines neuen Patriarchen übergangsweise leitet, am Dienstag zu Reportern. Ilia II. wurde nach Klinikangaben am Dienstagmorgen mit "massiven Magenblutungen" ins Krankenhaus gebracht. Er stand der Orthodoxen Kirche Georgiens seit 1977 vor, damit war er eines der am längsten amtierenden religiösen Oberhäupter der Welt.

Vatikan-Gericht ordnet Wiederaufnahme von Untreue-Verfahren gegen Kardinal an

Ein Berufungsgericht im Vatikan hat die Wiederaufnahme eines Verfahrens gegen einen wegen Veruntreuung verurteilten Kardinal angeordnet. Das Gericht begründete den Schritt vom Dienstag in einer der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Entscheidung im Fall von Kardinal Angelo Becciu mit Fehlern im ursprünglichen Verfahren gegen den einst einflussreichen Kardinal.

Korruptionsprozess: Argentiniens Ex-Präsidentin Kirchner greift Justiz scharf an

Im gegen sie gerichteten Korruptionsprozess hat Argentiniens Ex-Präsidentin Cristina Kirchner der Justiz "Mafia-Methoden" vorgeworfen. "Mit diesem Justizsystem riskiere ich, im Gefängnis zu sterben", sagte die 73-Jährige am Dienstag bei ihrem ersten persönlichen Auftritt vor Gericht. Ihr und weiteren 85 Angeklagten wird vorgeworfen, Schmiergeldzahlungen von Unternehmen im Gegenzug für staatliche Aufträge angenommen zu haben. Die Staatsanwaltschaft stuft den Fall als größte Schmiergeldermittlung in der Geschichte des Landes ein.

Nachbarschaftsstreit mit Kölner Volksbühne geht in nächste Runde

Der jahrelange Nachbarschaftsstreit zwischen der Volksbühne in Köln, dem früheren Millowitsch-Theater, und einem Anwohner geht in die nächste Runde. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verwies ihn am Dienstag zur neuen Verhandlung zurück an das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster. Der Verein Freie Volksbühne klagte gegen die Baugenehmigung für die Nutzung von direkt angrenzenden Räumen einer ehemaligen Druckerei als Wohnung. (Az. 4 C 1.25)

Textgröße ändern: