English Woman's Journal - Finnen sollen wegen Energiekrise seltener in die Sauna gehen

Finnen sollen wegen Energiekrise seltener in die Sauna gehen


Finnen sollen wegen Energiekrise seltener in die Sauna gehen
Finnen sollen wegen Energiekrise seltener in die Sauna gehen / Foto: JONATHAN NACKSTRAND - AFP/Archiv

Die Finnen sollen angesichts der Energiekrise seltener in die Sauna gehen. Die Empfehlung ist Teil einer neuen Energiesparkampagne mit dem Titel "Ein Grad weniger" des staatlichen Unternehmens Motiva, wie Sprecherin Kati Laakso am Freitag der Nachrichtenagentur AFP sagte. Daneben werden die Bürgerinnen und Bürger unter anderem gebeten, ihre Heizungen herunterzudrehen, kürzer zu duschen und Unterhaltungselektronik seltener zu nutzen.

Textgröße ändern:

Die Kampagne soll am 10. Oktober starten und ist eine Reaktion auf die steigenden Energiepreise, die durch Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine verursacht wurden. Neben Motiva beteiligen sich auch die finnische Regierung und die Energiebehörde daran.

Finnland hat eine ausgeprägte Saunakultur. Für die rund 5,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner des skandinavischen Lands gibt es schätzungsweise drei Millionen Saunen. 2020 wurde die finnische Sauna von der Unesco zum immateriellen Kulturerbe erklärt. "Die Menschen müssen wahrscheinlich nicht jeden Tag in die Sauna gehen, vielleicht könnte einmal pro Woche ausreichen", sagte Laakso.

Bei den Vorschlägen handele es sich nur um einige Möglichkeiten, erklärte die Unternehmenssprecherin. Motiva hoffe, dass die Bürgerinnen und Bürger die Ratschläge freiwillig befolgen.

Es ist das erste Mal seit der Ölkrise in den 70er Jahren, dass es in Finnland eine Energiesparkampagne gibt. Auch andere Länder ergreifen Maßnahmen, um Energie zu sparen. In Deutschland gelten ab dem kommenden Donnerstag zahlreiche neue Vorschriften. So dürfen etwa Ladentüren nicht mehr dauerhaft offenstehen, und am Arbeitsplatz sollen niedrigere Temperaturen ausreichen.

O.Jonstone--EWJ

Empfohlen

Helfer bemühen sich weiter um vor Ostseeinsel Poel liegenden Buckelwal

Vor dem Ostseeinsel Poel bei Wismar hat sich eine private Rettungsinitiative am Mittwoch weiter um den dort seit inzwischen rund drei Wochen festliegenden Buckelwal bemüht. Auf Livebildern war unter anderem zu sehen, wie ein Helfer den aus dem flachen Wasser ragenden Tierrücken mit nassen Tüchern bedeckte.

AFP-Recherche: Plantagenholz aus Indonesien für "klimaneutrale" Verpackungen

Große Gebiete des indonesischen Urwalds - Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Orang-Utans - sind zugunsten von Plantagen abgeholzt worden, deren Holz von einem Unternehmen für angeblich "klimaneutrale" Medikamentenverpackungen verwendet wurde: Dies hat eine Recherche der Nachrichtenagentur AFP und des Investigativmediums The Gecko Project ergeben, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Das britische Pharmaunternehmen Haleon beendete daraufhin nach eigenen Angaben seine Zusammenarbeit mit dem Verpackungshersteller.

Kein Durchbruch in Wal-Drama absehbar: Tier liegt weiterhin vor Insel Poel fest

Im andauernden Drama um den vor der Ostseeinsel Poel liegenden Buckelwal zeichnet sich weiterhin kein Durchbruch ab. Der Wal verharrte am Dienstag weiterhin im flachen Wasser vor Poel, während eine Privatinitiative ihre Rettungsarbeiten fortsetzte. Helfer spülten angesichts des niedrigen Wasserpegels unter anderem mit einem Schlauch Sand weg, um eine tiefere Mulde für den Wal zu schaffen und ihn zu stabilisieren.

Wal-Drama: Tier liegt weiterhin fest - Erfolg von Rettungsarbeiten ungewiss

Das Drama um den vor der Ostseeinsel Poel liegenden Buckelwal zieht sich hin. Während der Wal weiterhin vor der Insel Poel auf Grund lag, setzte eine Privatinitiative ihre Rettungsarbeiten am Dienstag fort. Helfer spülten angesichts des niedrigen Wasserpegels unter anderem mit einem Schlauch Sand unter dem Wal weg. Wie dessen Aussichten sind, ist unklar.

Textgröße ändern: