English Woman's Journal - Prinz Harry zieht sich aus zu Ehren seiner Mutter gegründeter Aids-Stiftung zurück

Prinz Harry zieht sich aus zu Ehren seiner Mutter gegründeter Aids-Stiftung zurück


Prinz Harry zieht sich aus zu Ehren seiner Mutter gegründeter Aids-Stiftung zurück
Prinz Harry zieht sich aus zu Ehren seiner Mutter gegründeter Aids-Stiftung zurück / Foto: Chris Jackson - POOL/AFP/Archiv

Der britische Prinz Harry hat sich aus der von ihm selbst gegründeten Wohltätigkeitsorganisation Sentebale in Afrika zurückgezogen. Nach einem Zerwürfnis innerhalb der Organisation hätten sowohl er als auch der Mitgründer Prinz Seeiso von Lesotho ihre Schirmherrschaft abgegeben, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Hintergrund soll ein Streit zwischen dem Stiftungsrat der Organisation und der Vorstandsvorsitzenden gewesen sein.

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"Mit schwerem Herzen haben wir unsere Funktion als Schirmherren der Organisation bis auf Weiteres abgegeben, als Zeichen der Unterstützung und Solidarität mit den Mitgliedern des Stiftungsrats, die dasselbe tun mussten", betonten Harry und Seeiso. Die Beziehungen seien "nicht mehr zu retten" gewesen, hieß weiter. "Was geschehen ist, ist unvorstellbar. Wir stehen unter Schock, weil wir dies tun mussten".

Harry hatte Sentebale vor fast 20 Jahren zu Ehren seiner bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Mutter Diana zusammen mit dem Prinzen von Lesotho gegründet, um Menschen mit HIV und Aids in dem südafrikanischen Königreich und später auch in Botswana zu helfen.

Zuvor hatten alle fünf Mitglieder des Stiftungsrates den Rücktritt ihrer Vorsitzenden, der simbabwischen Anwältin Sophie Chandauka, gefordert, die seit Juli 2023 in der Funktion tätig ist. Die Vorsitzende wandte sich daraufhin an die britische Aufsichtsbehörde für Wohltätigkeitsorganisationen und brachte den Fall vor den High Court in London. Der Stiftungsrat trat daraufhin geschlossen zurück. Die Prinzen schlossen sich ihm an.

Was genau zu dem Zerwürfnis geführt hat, ist nicht bekannt. Chandauka erklärte, sie sei angegriffen worden, nachdem sie Bedenken unter anderem bezüglich der Behandlung schwarzer Frauen in der Wohltätigkeitsorganisation geäußert hatte. Auch Harry und Seeiso erklärten nun, sie hätten "ihre Bedenken" der Charity Commission mitgeteilt. Diese teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, sie sei sich "dieser internen Probleme bewusst" und werde diese "bewerten".

Ch.McDonald--EWJ

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