English Woman's Journal - Auch Matt Damon macht sich für gerechte Verteilung der Wasserreserven stark

Auch Matt Damon macht sich für gerechte Verteilung der Wasserreserven stark


Auch Matt Damon macht sich für gerechte Verteilung der Wasserreserven stark
Auch Matt Damon macht sich für gerechte Verteilung der Wasserreserven stark / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Anlässlich der UN-Wasser-Konferenz in New York hat sich auch Hollywood-Star Matt Damon für eine gerechtere Verteilung der kostbaren Ressource stark gemacht. "770 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu Trinkwasser, und mehr als zwei Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen - es handelt sich also um ein massives Gesundheitsproblem", sagte Damon, der die Hilfsorganisation Water.org mitgegründet hat, am Mittwoch (Ortszeit).

Textgröße ändern:

Damon verwies auf die weitreichenden sozialen Folgen von Wassermangel. Frauen und Mädchen seien "unverhältnismäßig stark davon betroffen", da diese vielerorts für die Beschaffung von Trinkwasser zuständig seien. Die Folge sei: "Millionen Mädchen gehen nicht zur Schule, weil sie Wasser holen müssen", sagte der US-Schauspieler.

Die UN-Konferenz zum Umgang mit den weltweiten Wasserreserven läuft noch bis Freitag. Zum Auftakt hatte UN-Generalsekretär António Guterres am Mittwoch Wasser als "Herzblut der Menschheit" bezeichnet und einen "vampirhaften Überkonsum" der wertvollen Ressource angeprangert. Auch durch nicht nachhaltigen Gebrauch von Wasser sowie Verdampfungen infolge der Erderwärmung werde diese Ressource verringert.

Laut einem für die Konferenz verfassten UN-Bericht leben rund zehn Prozent der Weltbevölkerung in einem Land, in dem die Wasserknappheit ein hohes oder gar kritisches Niveau erreicht hat. Die rund 6500 Konferenzteilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sollen nach dem Willen von Guterres ein ehrgeiziges Programm mit konkreten Handlungsvorschlägen erarbeiten. Bisher gibt es kein internationales Abkommen zur Wasser-Verteilung.

R.Mcintosh--EWJ

Empfohlen

Zoll in Baden-Württemberg entdeckt Handtaschen aus Krokodil- und Rochenleder

In Baden-Württemberg haben Zollbeamte zwei Handtaschen aus Krokodil- und Rochenleder beschlagnahmt. Eine 32-jährige Frau aus der Schweiz hatte die aus streng geschützten Tierarten gefertigten Taschen im Internet verkauft, wie das Hauptzollamt Singen am Dienstag mitteilte. Die Beamten entdeckten die Taschen vor rund zwei Wochen im Kofferraum ihres Fahrzeugs in Konstanz.

Weniger tödliche Badeunfälle: Mindestens 393 Menschen in vergangenem Jahr ertrunken

In Deutschland sind im vergangenen Jahr etwas weniger Menschen bei Badeunfällen in Gewässern ums Leben gekommen. Wie die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Dienstag in München mitteilte, ertranken im Jahr 2025 mindestens 393 Menschen. Dies waren 18 Menschen weniger als im Vorjahr. Dabei stiegen die Opferzahlen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen leicht an.

Lebensgefährte: Verstorbener FDP-Chef Westerwelle würde Partei nie aufgeben

Der vor zehn Jahren gestorbene frühere Außenminister und FDP-Bundeschef Guido Westerwelle würde den Liberalen nach Ansicht seines Lebensgefährten Michael Mronz bis heute die Treue halten. "Auf keinen Fall hätte er die Partei aufgegeben", sagte Mronz der Zeitschrift "Stern" laut Mitteilung vom Dienstag. Westerwelle würde vielmehr schauen, "wie er dazu beitragen kann, dass es der FDP wieder besser geht".

Pannenzahlen steigen: ADAC 2025 knapp 3,7 Millionen Mal ausgerückt

Die Pannenhilfe des ADAC ist im vergangenen Jahr zu knapp 3,7 Millionen Einsätzen ausgerückt. Das waren rund 60.000 Einsätze mehr als 2024, wie der Automobilklub am Dienstag in München mitteilte. Im Schnitt gehe alle neun Sekunden ein Pannennotruf ein. Der häufigste Grund war den Angaben nach ein Problem mit der Starterbatterie, verantwortlich für mehr als 45 Prozent der Pannen.

Textgröße ändern: