English Woman's Journal - Unesco: Sichere und gerechte Wasserversorgung nötig für Wohlstand und Frieden

Unesco: Sichere und gerechte Wasserversorgung nötig für Wohlstand und Frieden


Unesco: Sichere und gerechte Wasserversorgung nötig für Wohlstand und Frieden
Unesco: Sichere und gerechte Wasserversorgung nötig für Wohlstand und Frieden / Foto: JULIEN DE ROSA - AFP

Eine sichere und gerechte Wasserversorgung für alle Länder der Welt ist einem neuen UN-Bericht zufolge unerlässlich, um ihren Wohlstand und den Frieden zu fördern. "Ohne Zugang zu sauberem Wasser sind die Menschen Krankheiten ausgesetzt, die sie daran hindern, zur Schule zu gehen, zur Arbeit zu gehen und produktiv zu sein", sagte Richard Connor, Chefredakteur des am Freitag veröffentlichten jährlichen Weltwasserberichts der UN-Wissenschaftsorganisation Unesco. Ohne Wasser gebe es keine elementare Sicherheit, keine landwirtschaftliche Produktion und keine Industrie.

Textgröße ändern:

Weltweit haben den Angaben zufolge 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. 3,5 Milliarden Menschen können demnach keine sauberen Sanitäreinrichtungen nutzen. In Entwicklungsländern stehen den Angaben nach bis zu 80 Prozent der Arbeitsplätze in Verbindung mit Wasser - vor allem in der Landwirtschaft und in wasserintensiven Industrien.

Ungleichheiten bei der Verteilung von Wasserressourcen, beim Zugang zur Ver- und Entsorgung führten zu Spannungen, welche die Wasserunsicherheit verschärfen könnten. Zur Verhinderung von Konflikten sprachen sich die Vereinten Nationen für eine verstärkte Zusammenarbeit auf internationaler Ebene aus.

Die UNO warnte zudem vor neuen Technologien, die ohne Berücksichtigung ihrer Auswirkungen auf das Wasser entwickelt würden - selbst wenn diese das Ziel hätten, die Treibhausgasemissionen zu verringern. Als Beispiel wurden in dem Bericht unter anderem Biokraftstoffe oder Lithiumbatterien genannt.

K.R.Jones--EWJ

Empfohlen

Mehr Eisbrecher und Unterseekabel: EU stellt neue Arktisstrategie vor

Die EU hat eine neue Arktisstrategie vorgestellt, um ihre Präsenz in der geopolitisch wichtigen Region zu stärken. Souveränität, territoriale Integrität und die der Stabilität in der Region zugrundeliegenden Regeln könnten "nicht länger als selbstverständlich gelten", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Vorstellung der Strategie am Dienstag in Straßburg. Daher "müssen wir handeln und unsere strategische Haltung ändern", fügte sie hinzu.

Biologin warnt vor technischen Eingriffen in komplexe Ökosysteme

Die Biologin und Gärtnerin Anne-Christine Schmidt bewertet gentechnische Ansätze im Naturschutz kritisch. Sie fordert, ökologische Zusammenhänge und mögliche Folgewirkungen stärker zu berücksichtigen.

RNZ-Leser halten die Farben des Herbstes im Neckar-Odenwald-Kreis fest

Eine Leserfoto-Auswahl zeigt herbstliche Motive aus der Region Mosbach und die besondere Farbenvielfalt des Oktobers.

Nächster IPCC-Bericht: Chef des Weltklimarats drängt zu schneller Einigung bei Termin

Nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen über den Zeitplan für den nächsten großen Sachstandsbericht strebt der Weltklimarat (IPCC) eine rasche Einigung an. Einen Konsens zu erzielen, sei "entscheidend", sagte der Chef des Weltklimarats, Jim Skea, am Montag. Das Gremium der Vereinten Nationen ist die maßgebliche Instanz für Klimawissenschaft.

Textgröße ändern: