English Woman's Journal - Safthersteller erwarten nach trockenen Sommern schwache Streuobsternte

Safthersteller erwarten nach trockenen Sommern schwache Streuobsternte


Safthersteller erwarten nach trockenen Sommern schwache Streuobsternte
Safthersteller erwarten nach trockenen Sommern schwache Streuobsternte / Foto: Adem ALTAN - AFP/Archiv

Die deutschen Fruchtsafthersteller erwarten eine schwache Streuobsternte mit negativen Folgen für die Produktion. Wie der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) am Mittwoch in Bonn mitteilte, dürfte im Herbst lediglich mit einer Menge von rund 300.000 Tonnen im Streuobstbereich zu rechnen sein. Wesentlicher Faktor für die schwache Ernte seien Probleme bei der Wasserversorgung der Bäume nach vier trockenen Sommern ohne ausreichende Niederschlagsmenge.

Textgröße ändern:

In einigen Gebieten sank der Grundwasserstand nach Verbandsangaben so weit ab, dass die Wurzeln der Bäume sie nicht mehr erreichen. Dazu kommen weitere Faktoren: So blühen die Bäume inzwischen im Schnitt zwei Wochen früher. Das erhöht die Gefahr, dass die empfindlichen Blüten in kalten Nächten beschädigt werden. Häufiger starker Wind führte demnach außerdem dazu, dass viele Früchte abgeworfen wurden.

Die wiederholt schlechten Apfelernten im Streuobstbereich erschwerten inzwischen die heimische Produktion, erklärte Verbandsgeschäftsführer Klaus Heitlinger. Die Hersteller hätten ihre Lagertanks vor diesem Hintergrund in vergangenen Jahren nicht auffüllen können.

Streuobstanbau ist die traditionelle Form des Obstanbaus, bei der Bäume locker verstreut auf Flächen stehen. Damit unterscheidet sich diese Form vom Obstanbau in Plantagen. Streuobstflächen gelten als ökologisch wertvoll, da sie Pflanzen und Tieren einen Lebensraum bieten. Auf ihnen werden hauptsächlich Äpfel angebaut, außerdem Kirschen und andere Früchte. Daraus wird meist naturtrüber Saft.

St.Ch.Russell--EWJ

Empfohlen

Mehr Eisbrecher und Unterseekabel: EU stellt neue Arktisstrategie vor

Die EU hat eine neue Arktisstrategie vorgestellt, um ihre Präsenz in der geopolitisch wichtigen Region zu stärken. Souveränität, territoriale Integrität und die der Stabilität in der Region zugrundeliegenden Regeln könnten "nicht länger als selbstverständlich gelten", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Vorstellung der Strategie am Dienstag in Straßburg. Daher "müssen wir handeln und unsere strategische Haltung ändern", fügte sie hinzu.

Biologin warnt vor technischen Eingriffen in komplexe Ökosysteme

Die Biologin und Gärtnerin Anne-Christine Schmidt bewertet gentechnische Ansätze im Naturschutz kritisch. Sie fordert, ökologische Zusammenhänge und mögliche Folgewirkungen stärker zu berücksichtigen.

RNZ-Leser halten die Farben des Herbstes im Neckar-Odenwald-Kreis fest

Eine Leserfoto-Auswahl zeigt herbstliche Motive aus der Region Mosbach und die besondere Farbenvielfalt des Oktobers.

Nächster IPCC-Bericht: Chef des Weltklimarats drängt zu schneller Einigung bei Termin

Nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen über den Zeitplan für den nächsten großen Sachstandsbericht strebt der Weltklimarat (IPCC) eine rasche Einigung an. Einen Konsens zu erzielen, sei "entscheidend", sagte der Chef des Weltklimarats, Jim Skea, am Montag. Das Gremium der Vereinten Nationen ist die maßgebliche Instanz für Klimawissenschaft.

Textgröße ändern: