English Woman's Journal - Biathlon zu Zeiten des Klimawandels: "Immer grenzwertiger"

Biathlon zu Zeiten des Klimawandels: "Immer grenzwertiger"


Biathlon zu Zeiten des Klimawandels: "Immer grenzwertiger"
Biathlon zu Zeiten des Klimawandels: "Immer grenzwertiger" / Foto: FRANCK FIFE - SID

Biathletin Selina Grotian sieht in Zeiten des Klimawandels Probleme auf ihren Sport zukommen. "Es wird sich in den nächsten Jahren einiges ändern. Man hat es jetzt schon gesehen – es gibt viele Roller-Events. Es wird einfach sehr schwierig werden, immer mehr in Deutschland durchzuführen", sagte die 22-Jährige im Sport1-Interview: "Wir hatten jetzt immer Glück mit dem Schnee in Oberhof und Ruhpolding, aber man merkt schon: Es wird immer grenzwertiger, immer schwieriger, dass die guten Bedingungen bleiben und auch bis zum Schluss gut bleiben."

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Die Schwierigkeiten würden sich zwar nicht nur auf Deutschland beziehen, "das ist überall auf der Welt so", sagte Grotian. Dennoch würden sie sich auch auf die Nachwuchsförderung im eigenen Land auswirken. "Ich glaube, dass wir einfach nicht die Breite haben. In Skandinavien ist es gang und gäbe, dass man von klein auf auf Skier gestellt wird. Und das ist bei uns einfach sehr schwierig – jetzt auch klimamäßig", sagte Grotian: "Der Schnee ist einfach nicht so da wie früher. Wir haben einfach nicht so die Breite, um viele Leute zum Sport motivieren zu können."

Der Biathlon-Winter startet am 26. November im finnischen Kontiolahti. Während Ruhpolding weiter unmittelbar nach dem Jahreswechsel im Kalender steht (6. bis 10. Januar), rückt die zweite deutsche Station in Oberhof in das letzte Trimester (4. bis 7. März). Die Veranstalter erhoffen sich durch die Verlegung bessere Wetterbedingungen im Thüringer Wald, zuletzt hatte die erste Januarwoche immer wieder Probleme bereitet.

R.Sutherland--EWJ

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