English Woman's Journal - Ronaldo bestätigt: "Das war meine letzte Weltmeisterschaft"

Ronaldo bestätigt: "Das war meine letzte Weltmeisterschaft"


Ronaldo bestätigt: "Das war meine letzte Weltmeisterschaft"
Ronaldo bestätigt: "Das war meine letzte Weltmeisterschaft" / Foto: RONALDO SCHEMIDT - SID

Portugals Superstar Cristiano Ronaldo wird wohl an keiner weiteren Fußball-WM teilnehmen. Das kündigte der 41-Jährige am Montag (Ortszeit) nach dem Achtelfinal-Aus der Selecao gegen Europameister Spanien (0:1) an. "Es war tatsächlich meine letzte Weltmeisterschaft, ja", sagte Ronaldo: "Was den Rest angeht – ich werde mir Zeit zum Nachdenken nehmen, Zeit mit meiner Familie verbringen, keine überstürzten Entscheidungen treffen und mein Leben weiterleben." Später relativierte Ronaldo ein wenig und sagte: "Höchstwahrscheinlich, ja", sei dies seine letzte WM gewesen.

Textgröße ändern:

Die WM in Nordamerika war seine sechste und letzte, sein WM-Debüt hatte der Torjäger am 11. Juni 2006 in Deutschland gegeben. Bei 27 WM-Auftritten gelangen ihm elf Tore und zwei Vorlagen. Weiter als ins Halbfinale bei der WM 2006 kam Ronaldo mit Portugal aber nie.

Den Triumph bei der EM 2016 in Frankreich bezeichnete er als seinen "größten Titelgewinn, und der hat für mich dieselbe Bedeutung wie eine Weltmeisterschaft". Ob er seine Karriere für die Nationalmannschaft fortsetzen wird, ließ er offen. "Deshalb – ich wiederhole es – gehe ich mit reinem Gewissen, im Wissen, dass ich mein Bestes gegeben habe, und damit ist die Sache erledigt", sagte er.

Ronaldo ist mit 233 Länderspielen und 146 Toren Portugals Rekordspieler. "Ich habe drei Titel für Portugal gewonnen, vor Cristiano hatten sie keinen einzigen Titel gewonnen", betonte er. Auf Klubebene läuft Ronaldos fürstlich dotierter Vertrag beim saudischen Top-Klub Al-Nassr noch ein weiteres Jahr bis 2027.

T.Burns--EWJ

Empfohlen

Tour-Sturz: Lipowitz erleidet Schlüsselbeinbruch

Der deutsche Radprofi Florian Lipowitz hat bei seinem schweren Sturz im Einzelzeitfahren der Tour de France einen Schlüsselbeinbruch erlitten. Das teilte sein Team Red Bull-Bora-hansgrohe am Dienstagabend mit, nachdem Lipowitz im Anschluss an die 16. Etappe ins Krankenhaus gebracht worden war. Über die Ausfallzeit von Lipowitz gab es vorerst keine konkreten Angaben.

Tour-Sturz: Lipowitz erleidet Schlüsselbeinverletzung

Der deutsche Radprofi Florian Lipowitz hat bei seinem schweren Sturz im Einzelzeitfahren der Tour de France eine Verletzung am rechten Schlüsselbein erlitten. Das geht aus dem am Dienstagabend veröffentlichten medizinischen Communiqué des Tour-Veranstalters ASO hervor. Eine weitergehende Diagnose steht noch aus, Lipowitz wurde im Anschluss an die 16. Etappe ins Krankenhaus gebracht. Auch über die Ausfallzeit von Lipowitz gibt es vorerst keine konkreten Angaben.

Tour-Aus für Lipowitz: Sturzdrama überschattet Zeitfahren

Sturzdrama um Florian Lipowitz: Der deutsche Hoffnungsträger ist im Einzelzeitfahren der Tour de France schwer gestürzt und hat das Rennen unter Schmerzen aufgegeben. Der Vorjahresdritte vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe kam am Dienstag in einer Rechtskurve zu Fall, rauschte bei hoher Geschwindigkeit in eine Absperrung und blieb zunächst auf dem Asphalt liegen. Lipowitz hielt sich die rechte Schulter und wurde dann zu einem Krankenwagen geführt - seine zweite Frankreich-Rundfahrt endete auf tragische Weise vorzeitig.

Tebas rechnet ab: System Infantino "an der Wurzel krank"

Spaniens Ligaboss Javier Tebas hat zu einem bemerkenswerten Rundumschlag gegen die FIFA und Gianni Infantino ausgeholt sowie mit den schweigenden Kritikern abgerechnet. Die Zeit des FIFA-Chefs sei "vorbei, er sollte nicht im Amt bleiben", sagte Tebas im Interview mit der Gazzetta dello Sport, aber: "Er hat die Unterstützung des Systems, der Verbände. Das ist das System, und es ist ein System, das bereits an der Wurzel krank ist."

Textgröße ändern: