English Woman's Journal - Viertelfinale im Blick: Zverev von Sperrstunde ausgebremst

Viertelfinale im Blick: Zverev von Sperrstunde ausgebremst


Viertelfinale im Blick: Zverev von Sperrstunde ausgebremst
Viertelfinale im Blick: Zverev von Sperrstunde ausgebremst / Foto: ADRIAN DENNIS - SID

Alexander Zverev steht unmittelbar vor dem erstmaligen Einzug in das Viertelfinale von Wimbledon - doch die Entscheidung fällt erst am Dienstag. Wegen der für 23.00 Uhr Ortszeit angesetzten Sperrstunde im Londoner Südwesten wurde das Duell des French-Open-Siegers mit dem Tschechen Jiri Lehecka (Nr. 13) beim Stand von 6:4, 7:5, 3:3 unterbrochen. Bis dahin zeigte Zverev eine hochkonzentrierte Leistung.

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Zverev will Jan-Lennard Struff in das Viertelfinale folgen. Sollte ihm das gelingen, würden zum ersten Mal seit 2012 zwei deutsche Tennisspieler in der Runde der letzten acht des Rasenklassikers stehen. Während Zverev den letzten Schritt dorthin aber noch gehen muss, duelliert sich der 36 Jahre alte Struff am Dienstag auf Court 1 (14.00 Uhr MESZ/Prime Video) mit dem italienischen Titelverteidiger und Topfavoriten Jannik Sinner bereits um den Einzug in das Halbfinale.

Bei einem Sieg Zverevs würde im Viertelfinale dessen Angstgegner Taylor Fritz warten. Der Amerikaner gewann nach einer starken Vorstellung in nur 1:38 Stunden Spielzeit 7:6 (7:1), 6:4, 6:3 gegen den Kasachen Alexander Bublik. Die vergangenen sieben Spiele gegen Zverev entschied Fritz allesamt für sich, darunter jüngst auch im Halbfinale in Halle/Westfalen sowie 2024 im Achtelfinale von Wimbledon.

Unter dem geschlossenen Dach des Centre Courts begann das Match von Zverev erst um 20.50 Uhr Ortszeit - und zunächst saß einzig der achtmalige Wimbledon-Champion Roger Federer in der Royal Box. In einem ausgeglichenen ersten Satz ließen beide Spieler bei eigenem Aufschlag wenig anbrennen, bis sich Zverev nach einem tollen Ballwechsel das Break zum 5:4 und kurz darauf mit seinem vierten Ass der Partie den Durchgang sicherte.

Zu Beginn des zweiten Satzes ließ Zverev früh die Chance aus, für klare Verhältnisse zu sorgen. Wieder blieb es deshalb bis in die Crunchtime eng - und wieder war es der 29-Jährige, der das Break schaffte. Nach 97 Minuten gehörte ihm auch Satz zwei. Zverev lag voll auf Kurs, doch ihm lief die Zeit davon. Entscheidung vertagt.

E.Cunningham--EWJ

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