English Woman's Journal - VfB: Dämpfer im Kampf um die Königsklasse

VfB: Dämpfer im Kampf um die Königsklasse


VfB: Dämpfer im Kampf um die Königsklasse
VfB: Dämpfer im Kampf um die Königsklasse / Foto: THOMAS KIENZLE - SID

Drei Tage nach dem emotionalen Einzug ins Pokalfinale hat der VfB Stuttgart in der Bundesliga einen Dämpfer hinnehmen müssen. Im engen Kampf um die lukrativen Champions-League-Plätze kam die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß zuhause gegen Werder Bremen nicht über ein mageres 1:1 (0:1) hinaus und ist nun vor den entscheidenden Wochen als Vierter nur noch punktgleich mit Verfolger Hoffenheim.

Textgröße ändern:

Der VfB steht nun im schweren Endspurt gegen die direkten Konkurrenten aus Hoffenheim und Leverkusen sowie gegen Frankfurt unter Druck, um das Ziel Königsklasse zu erreichen. Werder machte indes einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Bei drei noch ausstehenden Spielen beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz sechs Punkte.

Jens Stage brachte Werder in der 18. Minute in Führung. Für den formstarken Dänen war es bereits das zehnte Saisontor. Der VfB zeigte nach den kräftezehrenden 120 Pokalminuten beim Sieg gegen Freiburg (2:1 n.V.) jedoch Moral. Joker Ermedin Demirovic glich in der 61. Minute aus. Den erhofften Sieg verpassten die überlegenen Schwaben jedoch.

Hoeneß nahm nach dem Pokal-Halbfinale sechs Wechsel vor. Überraschend stand Dan-Axel Zagadou in der Startformation. Zuletzt hatte der lange verletzte Innenverteidiger vor knapp einem halben Jahr am 9. November beim 3:2 gegen Augsburg gespielt. "Wir haben großes Vertrauen, auch wenn natürlich ein gewisses Restrisiko dabei ist", sagte Hoeneß bei DAZN.

VfB-Keeper Alexander Nübel unterstrich die Bedeutung der Partie gegen Werder: "Es geht um sehr, sehr viel, bei uns." Hoeneß forderte "in der Crunchtime" entsprechend "vollen Fokus und volle Intensität".

Die Anfangsphase gehörte zunächst jedoch den Gästen. Senne Lynen und Stage hatten gleich einmal zwei gute Möglichkeiten für die Bremer, die auf den angeschlagenen Kapitän Marco Friedl verzichten mussten.

Der VfB benötigte nach dem Kraftakt im Pokal eine gewisse Anlaufzeit. Doch als die Schwaben besser im Spiel waren, schlug Stage mit einem Flachschuss eiskalt zu. Bilal El Khannouss hatte kurz darauf die große Chance zum Ausgleich, scheiterte per Kopf freistehend aber an Mio Backhaus.

Der VfB drückte nun. Maximilian Mittelstädt prüfte per Freistoß erneut Backhaus. Stuttgart tat sich ansonsten aber schwer, aus dem Spiel heraus Chancen zu kreieren. Werder wehrte sich nach Kräften und blieb bei gelegentlichen Kontern gefährlich.

Hoeneß verstärkte nach dem Wechsel die Offensive und brachte nach knapp einer Stunde Chris Führich und Demirovic, der kurz darauf gleich zuschlug. Stuttgart drängte Bremen nun zurück.

L.Paterson--EWJ

Empfohlen

Wechsel perfekt: Adeyemi ist jetzt ein "Culer"

Um zu verkünden, was längst kein Geheimnis mehr war, genügte dem FC Barcelona ein 15-sekündiger Videoclip: Karim Adeyemi läuft dabei über die Ramblas in der katalanischen Metropole, mit einem Fingerschnippen bringt er das Leben um sich herum zum Stillstand, nimmt einem Passanten einen Barca-Schal ab, schnippt wieder und läuft weiter, dann taucht der Schriftzug "Adeyemi Ès Culer" auf - Adeyemi, dessen Vertrag bei Borussia Dortmund noch ein Jahr gelaufen wäre, ist jetzt ein Spieler des FC Barcelona.

Sammer schlägt Alarm: "Zukunft steht auf dem Spiel"

Der frühere Nationalspieler Matthias Sammer hat abermals ein Zurück zu den "deutschen Tugenden" gefordert und mit Blick auf die DFB-Auswahl Alarm geschlagen. "Die Zukunft unseres Fußballs steht auf dem Spiel", sagte der Europameister von 1996 der Zeit.

Wegen Klopp: DFB lädt zu PK

Das Warten hat ein Ende: Jürgen Klopp wird wie erwartet am Freitag als Bundestrainer vorgestellt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) lud am Donnerstag für 11.00 Uhr zu einer "hybriden Pressekonferenz" am Frankfurter DFB-Campus, allerdings noch ohne den konkreten Anlass zu nennen. Der Hintergrund nach SID-Informationen: Die Verbandsgremien, die dem Deal zustimmen müssen, kommen erst noch zusammen.

Medien: Weltmeister Rodri zu Real Madrid?

Der Weltmeister-Kapitän bald ein "Königlicher"? Offenbar ist Real Madrid an einer Verpflichtung von Rodri interessiert. Nach Berichten verschiedener Medien soll Real intensiv um den 30 Jahre alten Mittelfeldspieler werben, der noch bis 2027 bei Manchester City unter Vertrag steht und dort nach Wunsch des Klubs verlängern soll.

Textgröße ändern: