English Woman's Journal - Havertz trifft, City siegt: Titelrennen in England wieder offen

Havertz trifft, City siegt: Titelrennen in England wieder offen


Havertz trifft, City siegt: Titelrennen in England wieder offen
Havertz trifft, City siegt: Titelrennen in England wieder offen / Foto: Darren Staples - SID

Auch der Treffer von Kai Havertz half nicht - der FC Arsenal droht nach der Niederlage im Spitzenspiel der Premier League bei Manchester City mal wieder eine Meisterschaft zu verspielen. Die Gunners verloren am Sonntagabend in Manchester mit 1:2 (1:1). Zwar führt Arsenal die Tabelle noch mit drei Punkten Vorsprung auf City an, allerdings haben die Skyblues ein Spiel weniger absolviert.

Textgröße ändern:

Durch die Treffer von Rayan Cherki (16.) und Erling Haaland (65.) ist das englische Titelrennen nach dem 33. Spieltag wieder völlig offen, der zwischenzeitliche Ausgleich durch den deutschen Nationalspieler Havertz (18.) war für das Team von Coach Mikel Arteta letztlich zu wenig. Zumindest vorübergehend hat Arsenal, das zuletzt 2004 in der Liga triumphierte, die Meisterschaft nicht mehr in der eigenen Hand.

"Wenn wir verlieren, ist es vorbei", hatte City-Teammanager Pep Guardiola vor dem Spiel gesagt. Die Nervosität war seiner Mannschaft anzumerken, Arsenal hatte zu Beginn mehr vom Spiel. Nach den Toren durch Cherki und Havertz, der seinen ersten Ligatreffer in dieser Saison erzielte, entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, allerdings ohne allzu viele hochkarätige Tormöglichkeiten.

Das änderte sich im zweiten Abschnitt: Zunächst traf Haaland den Pfosten (48.), dann verpassten Havertz und Gabriel Martinelli (60.) sowie Eberechi Eze (61.) das 2:1 für Arsenal. Haaland machte es kurz darauf auf der Gegenseite bei seinem Linksschuss besser, während Arsenal bei der Chance von Gabriel (73.) wiederholt Pfostenpech hatte.

P.Munro--EWJ

Empfohlen

Trainersuche in Italien: Auch Ancelotti im Visier

Das Warten auf einen neuen Trainer der italienischen Fußball-Nationalmannschaft geht weiter. Die neuen Verantwortlichen des Verbandes FIGC wollten sich am Donnerstag nach einer gemeinsamen Sitzung mit Vertretern der Liga nicht zu konkreten Äußerungen verleiten lassen. "Ideal wäre es, innerhalb einer Woche einen Trainer zu ernennen, aber noch wichtiger ist es, auf die Person zu warten, die wir wirklich wollen", sagte Italiens Fußball-Ikone Paolo Maldini, der neue Technische Direktor der FIGC.

Kitzbühel: Hanfmann zieht ins Halbfinale ein

Yannick Hanfmann ist beim ATP-Turnier in Kitzbühel mit einer starken Vorstellung in die Runde der letzten vier eingezogen. Der 34 Jahre alte Karlsruher setzt sich im Viertelfinale mit 6:3, 6:1 gegen den Argentinier Sebastián Baez durch, das Turnier in den Tiroler Alpen erweist sich damit weiterhin als gutes Pflaster für den Routinier.

"Fall Balogun": Norwegen will Beschwerde einreichen

Norwegens Fußball-Chefin Lise Klaveness hat eine formelle Beschwerde des Norwegischen Fußballverbands (NFF) gegen die FIFA im "Fall Balogun" angekündigt. Es sei "sehr wichtig, dass wir offen darüber kommunizieren", erklärte die Verbandspräsidentin in einem am Donnerstag veröffentlichen Interview mit der britischen Zeitung The Times: "Wir alle wissen, dass dieses Urteil von außen beeinflusst wurde und nicht auf einem ordnungsgemäßen Verfahren beruhte."

Wechsel perfekt: Adeyemi ist jetzt ein "Culer"

Um zu verkünden, was längst kein Geheimnis mehr war, genügte dem FC Barcelona ein 15-sekündiger Videoclip: Karim Adeyemi läuft dabei über die Ramblas in der katalanischen Metropole, mit einem Fingerschnippen bringt er das Leben um sich herum zum Stillstand, nimmt einem Passanten einen Barca-Schal ab, schnippt wieder und läuft weiter, dann taucht der Schriftzug "Adeyemi Ès Culer" auf - Adeyemi, dessen Vertrag bei Borussia Dortmund noch ein Jahr gelaufen wäre, ist jetzt ein Spieler des FC Barcelona.

Textgröße ändern: