English Woman's Journal - "Längere Pause": Auch der Bundestrainer bangt um Gnabry

"Längere Pause": Auch der Bundestrainer bangt um Gnabry


"Längere Pause": Auch der Bundestrainer bangt um Gnabry
"Längere Pause": Auch der Bundestrainer bangt um Gnabry / Foto: KARL-JOSEF HILDENBRAND - SID

Der FC Bayern muss in der entscheidenden Phase der Saison ohne Serge Gnabry auskommen - womöglich muss auch Bundestrainer Julian Nagelsmann bei der WM auf den in dieser Saison so starken Fußball-Nationalspieler verzichten. Grund für die Ungewissheit ist ein Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel, den sich Gnabry beim Training einen Tag vor dem Spiel am Sonntag gegen den VfB Stuttgart (17.30 Uhr/DAZN) zuzog.

Textgröße ändern:

Wie die Münchner am Samstagabend mitteilten, gehen sie bei Gnabry von einer "längeren Pause" aus. Die Hiobsbotschaft bedeutet zunächst: In den anstehenden Halbfinalspielen im DFB-Pokal am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) bei Bayer Leverkusen sowie anschließend in der Champions League gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain (27. April/6. Mai) wird der 30-Jährige definitiv ausfallen, und wohl auch über das Saisonfinale der Bundesliga (16. Mai) hinaus.

Der Ausfall trifft die Bayern auch an einer empfindlichen Stelle. In dieser Saison vertrat Gnabry in der Rolle eines Zehners den verletzten Jamal Musiala mit durchweg überzeugenden Leistungen. Nun muss Musiala, der nach seinem Comeback im Januar und einem kleinen Rückschlag noch nach seiner Bestform sucht, wohl früher als geplant mehr Verantwortung übernehmen. Auch Youngster Lennart Karl, der ebenfalls schon auf der zentralen Offensivposition spielte, fällt verletzt aus.

Ungewiss ist vor allem, ob Gnabry noch wie von Nagelsmann vorgesehen für die WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) infrage kommt. Seinen Kader für das Turnier nominiert der Bundestrainer am 12. Mai.

M.Campbel--EWJ

Empfohlen

Kompany: "Magic Musiala" bald wieder zurück

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany ist fest davon überzeugt, dass Jamal Musiala bald schon wieder als "Zauberfuß" zu sehen sein wird. Der 23-Jährige sei nach seiner langwierigen Verletzung "in einer guten Phase. Er ist ganz nah an seinem besten Niveau", sagte Kompany vor dem Pokal-Halbfinale am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) bei Bayer Leverkusen. Es sei nur noch die Frage: "Wann kommt dieser Magic Musiala wieder, ein Jamal in seiner allerbesten Zeit? Und das kommt zu 100 Prozent wieder."

Der Trainer geht, der Kapitän auch? Tiefe Trauer beim KEC

Den Trainer zieht es in die Heimat, und ob Moritz Müller tatsächlich noch eine weitere Saison dranhängt, ist offen. Nach dem Aus im Halbfinale der Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) herrschte bei den Kölner Haien große Trauer. "Ich habe meine Zeit hier wirklich genossen und jede Sekunde und jeden Tag hier geliebt", sagte Trainer Kari Jalonen, dessen Wechsel zurück nach Finnland bereits seit Oktober feststeht: "Jetzt ist es Zeit, nach Hause zu gehen."

Comeback mit Vorlagen: Draisaitl startet mit Sieg in Playoffs

Beim lang ersehnten Comeback des deutschen Eishockeystars Leon Draisaitl sind die Edmonton Oilers mit einem Heimsieg in die Playoffs der NHL gestartet. Das 4:3 gegen die Anaheim Ducks war aber ein hartes Stück Arbeit, erst ein starkes letztes Drittel brachte die Wende.

Manzambi hofft auf Wiedersehen und Tor gegen "Vorbild" Neuer

Erst das Finale buchen - und dann gegen das Kindheitsidol treffen? Mittelfeldspieler Johan Manzambi hat in dieser Saison mit dem SC Freiburg noch einiges vor. Im DFB-Pokal hofft der Schweizer auf ein Final-Duell mit Rekordsieger Bayern München. Der Grund dafür steht zwischen den Pfosten. "Als ich ein Kind war, war Manuel Neuer mein Vorbild", sagte Manzambi im Gespräch mit Sky.

Textgröße ändern: