English Woman's Journal - "Einfach scheiße": Rot-Flut nervt HSV nach Derby-Pleite

"Einfach scheiße": Rot-Flut nervt HSV nach Derby-Pleite


"Einfach scheiße": Rot-Flut nervt HSV nach Derby-Pleite
"Einfach scheiße": Rot-Flut nervt HSV nach Derby-Pleite / Foto: Ralf Treese - picture-alliance/DeFodi Images/SID

Mehr Platzverweise als Siege: Die Spieler vom Hamburger SV sind von ihrer eigenen Rot-Flut zunehmend genervt. "Ich verstehe es nicht, wie man so viele Rote Karten kriegen kann. Das ist einfach nicht clever, das ist doof", sagte Mittelfeldspieler Nicolai Remberg nach der 1:3-Niederlage im Nordderby bei Werder Bremen. Durch die Rote Karte gegen Philip Otele (79.), der nur 13 Minuten zuvor eingewechselt worden war, beendete der HSV erneut ein Spiel in Unterzahl. Es war der achte Platzverweis für die Hamburger in der laufenden Saison.

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"Immer in Unterzahl hinterherzulaufen, kostet Energie, das ist einfach scheiße", so Remberg. Diplomatischer formulierte es HSV-Trainer Merlin Polzin: "Wir sind keine unfaire Mannschaft, aber es hilft uns als Aufsteiger nicht, wenn wir regelmäßig in Unterzahl sind." Mit fünf Gelb-Roten Karten und drei direkten Roten führt der Klub, der bislang sieben Saisonsiege eingefahren hat, die Sünder-Kartei mit deutlichem Vorsprung an, acht Platzverweise nach 30 Spielen sind einsame Liga-"Spitze". In der hitzigen Schlussphase im Weserstadion sahen darüber hinaus mit Physiotherapeut Tim Roussis und Co-Trainer Loic Fave noch zwei weitere Staffmitglieder rot.

Fünf Punkte beträgt der Vorsprung des HSV auf den Relegationsrang zwar noch, aber nur ein Sieg aus den vergangenen neun Spielen ist alarmierend. Zumal das Restprogramm mit Partien gegen Hoffenheim, Frankfurt, Freiburg und Leverkusen alles andere als einfach ist. "Jetzt zusammenzuhalten, ist eine große Kunst", sagte Remberg.

S.Smith--EWJ

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