English Woman's Journal - Der Trainer geht, der Kapitän auch? Tiefe Trauer beim KEC

Der Trainer geht, der Kapitän auch? Tiefe Trauer beim KEC


Der Trainer geht, der Kapitän auch? Tiefe Trauer beim KEC
Der Trainer geht, der Kapitän auch? Tiefe Trauer beim KEC / Foto: Engler, Engler - picture alliance / nordphoto GmbH/SID

Den Trainer zieht es in die Heimat, und ob Moritz Müller tatsächlich noch eine weitere Saison dranhängt, ist offen. Nach dem Aus im Halbfinale der Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) herrschte bei den Kölner Haien große Trauer. "Ich habe meine Zeit hier wirklich genossen und jede Sekunde und jeden Tag hier geliebt", sagte Trainer Kari Jalonen, dessen Wechsel zurück nach Finnland bereits seit Oktober feststeht: "Jetzt ist es Zeit, nach Hause zu gehen."

Textgröße ändern:

Die Haie hatten die beste Hauptrunde ihrer DEL-Geschichte hingelegt, im Halbfinale war aber Titelverteidiger Eisbären Berlin wieder einmal zu abgezockt. Die umkämpfte Serie ging mit 2:4 verloren - am Montagabend kassierten die Kölner das entscheidende 1:4 in eigener Halle. "Die beste Mannschaft zieht immer weiter, und wir müssen das Ergebnis respektieren", sagte Jalonen: "Aber ich bin so stolz auf meine Spieler für das, was sie in den letzten neun Monaten geleistet haben - und auch in dieser Serie."

Die Eisbären fordern nun im Finale die Adler Mannheim. Köln, das unter Jalonen im Vorjahr Vizemeister geworden war, bleibt nur die Zuschauerrolle. "Es ist natürlich sehr traurig. Es war heute wieder so ein Spiel, wo wir größtenteils dominieren und uns Chancen erarbeiten – und sie nicht reinmachen", sagte Angreifer Dominik Bokk: "Berlin arbeitet auch sehr hart - aber schießt die Tore zur richtigen Zeit, die uns dann sehr wehtun."

Berlin war durch einen Doppelschlag von Jonas Müller (7.) und Frederik Tiffels (10.) früh mit 2:0 vorne gelegen, dann keimte bei den Haien durch Parker Tuomie (16.) nochmals Hoffnung auf. Aber der überragende Torhüter Jonas Stettmer ließ keinen weiteren Gegentreffer mehr zu, am Ende trafen die Eisbären noch zweimal ins leere Tor.

Haie-Kapitän Müller saß mit leerem Blick auf der Bank, der 39-Jährige spielt seit 23 Jahren für den KEC. Er wurde bislang viermal Vizemeister, ob er weitermacht, ist ungewiss. Bereits im Vorjahr hatte er nach der Niederlage im Finale gegen Berlin länger gebraucht, um eine Entscheidung über seine Zukunft zu treffen. Die Haie holten ihren letzten DEL-Titel 2002.

O.Jonstone--EWJ

Empfohlen

Formel 1: Antonelli Zweiter im Training von Austin

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli kann trotz eines nicht perfekten Auftakts in Austin auf den entscheidenden Schritt in Richtung Titelgewinn in der Formel 1 hoffen. Am Trainingsfreitag in Texas belegte der 20-jährige Italiener den zweiten Platz hinter Charles Leclerc (1:35,291 Minuten) und war dabei nur 42 Tausendstelsekunden langsamer als der Ferrari-Pilot.

Gladbach wendet historischen Fehlstart ab

Borussia Mönchengladbach hat einen historischen Bundesliga-Fehlstart abgewendet. Die arg gebeutelte Mannschaft von Trainer Alexander Blessin siegte überraschend, aber verdient beim VfB Stuttgart mit 3:2 (1:1) und holte nach sechs Niederlagen seit Saisonstart die ersten Punkte.

"Get well soon, Vinny!": Viele Genesungswünsche für Kompany

Nach dem Zusammenbruch von Vincent Kompany haben zahlreiche Vereine und Spieler Genesungswünsche in Richtung des Trainers von Bayern München geschickt. Ihrem "ehemaligen Kapitän" und ihrer "Klub-Legende" würden alle "eine schnelle Genesung wünschen", schrieb Kompanys früherer Arbeitgeber Manchester City in den Sozialen Medien: "Get well soon, Vinny!" Man freue sich darauf, den Belgier "in ein paar Tagen auf der Bank hier in Madrid zu sehen", kommentierte der spanische Fußball-Topverein Atlético, am 3. November nächster Gegner der Bayern in der Champions League.

DEL: Mannheim siegt in Plachtas Rekordspiel

Die Adler Mannheim sind im Rekordspiel von Matthias Plachta auf Tabellenplatz zwei der Deutschen Eishockey Liga (DEL) geklettert. Die Mannheimer gewannen am Freitag ihr Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt 3:0 (1:0, 1:0, 1:0), der Pyeongchang-Olympiazweite Plachta zog mit seinem 813. DEL-Einsatz für Mannheim am langjährigen Adler-Kapitän Marcus Kink vorbei.

Textgröße ändern: