English Woman's Journal - Auch das Wetter passt: Zverev im Viertelfinale von München

Auch das Wetter passt: Zverev im Viertelfinale von München


Auch das Wetter passt: Zverev im Viertelfinale von München
Auch das Wetter passt: Zverev im Viertelfinale von München / Foto: Steffie Wunderl - picture-alliance/SID

Sonnenschein, moralische Unterstützung vom FC Bayern und ein souveräner Sieg: An einem Tag ganz nach seinem Geschmack ist Alexander Zverev beim ATP-Turnier in München ins Viertelfinale eingezogen. Der an Nummer eins gesetzte Titelverteidiger besiegte den Kanadier Gabriel Diallo in nur 73 Minuten 6:1, 6:2 und trifft nun auf den an Nummer fünf gesetzten Argentinier Francisco Cerúndolo. Nach dem Scheitern von Daniel Altmaier ist Zverev als einziger von zunächst sechs Deutschen noch im Einzel-Wettbewerb vertreten.

Textgröße ändern:

"Es war nicht so spannend wie gestern in der Allianz Arena", sagte Zverev mit Anspielung auf das Bayern-Spiel gegen Real Madrid am Vorabend: "Ich freue mich, wieder im Viertelfinale zu sein, morgen wird es ein spannenderes Match werden."

Nachdem sich Zverev in seinem Auftaktmatch bei kühler Witterung erst nach drei Sätzen gegen den Serben Miomir Kecmanovic durchgesetzt hatte, passte gegen die Nummer 37 der Weltrangliste von Beginn nicht nur das Wetter: Der Hamburger, der in seiner Box von den Bayern-Spielern Serge Gnabry und Joshua Kimmich unterstützt wurde, riss das Match bei milden 17 Grad schnell an sich und dominierte es über weite Strecken, ohne an seine Leistungsgrenze gehen zu müssen. Der 24 Jahre Diallo hatte dabei auch mit körperlichen Problemen zu kämpfen: Nach dem ersten Satz wurde er von einem Physiotherapeuten am Rücken behandelt.

Einen Tag nach seinem Besuch beim spannenden Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Real Madrid gelang Zverev sein 22. Sieg in München. Häufiger gewonnen hat auf der Anlage des MTTC Iphitos nur der dreimalige Turniersieger Philipp Kohlschreiber (35), den Zverev mit seinem vierten Titel nach 2017, 2018 und 2025 als dann alleiniger Rekordhalter überholen kann. Es war zugleich sein 100. Sieg auf seinem Lieblingsbelag Sand in diesem Jahrtausend - mehr haben nur der Däne Holger Rune und der Spanier Carlos Alcaraz.

Daniel Altmaier unterlag dem Qualifikanten Alex Molcan aus der Slowakei in einem umkämpften Match 4:6, 6:7 (10:12). Dabei vergab er im Tiebreak des zweiten Durchgangs drei Satzbälle. Vor allem aber unterliefen dem 27-Jährigen zahlreiche unerzwungene Fehler, der 34. und letzte nach 1:43 Stunden beim dritten Matchball von Molcan, der als 166. der Weltrangliste 110 Plätze hinter Altmaier geführt wird.

R.Mcintosh--EWJ

Empfohlen

Kompany: "Magic Musiala" bald wieder zurück

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany ist fest davon überzeugt, dass Jamal Musiala bald schon wieder als "Zauberfuß" zu sehen sein wird. Der 23-Jährige sei nach seiner langwierigen Verletzung "in einer guten Phase. Er ist ganz nah an seinem besten Niveau", sagte Kompany vor dem Pokal-Halbfinale am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) bei Bayer Leverkusen. Es sei nur noch die Frage: "Wann kommt dieser Magic Musiala wieder, ein Jamal in seiner allerbesten Zeit? Und das kommt zu 100 Prozent wieder."

Der Trainer geht, der Kapitän auch? Tiefe Trauer beim KEC

Den Trainer zieht es in die Heimat, und ob Moritz Müller tatsächlich noch eine weitere Saison dranhängt, ist offen. Nach dem Aus im Halbfinale der Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) herrschte bei den Kölner Haien große Trauer. "Ich habe meine Zeit hier wirklich genossen und jede Sekunde und jeden Tag hier geliebt", sagte Trainer Kari Jalonen, dessen Wechsel zurück nach Finnland bereits seit Oktober feststeht: "Jetzt ist es Zeit, nach Hause zu gehen."

Comeback mit Vorlagen: Draisaitl startet mit Sieg in Playoffs

Beim lang ersehnten Comeback des deutschen Eishockeystars Leon Draisaitl sind die Edmonton Oilers mit einem Heimsieg in die Playoffs der NHL gestartet. Das 4:3 gegen die Anaheim Ducks war aber ein hartes Stück Arbeit, erst ein starkes letztes Drittel brachte die Wende.

Manzambi hofft auf Wiedersehen und Tor gegen "Vorbild" Neuer

Erst das Finale buchen - und dann gegen das Kindheitsidol treffen? Mittelfeldspieler Johan Manzambi hat in dieser Saison mit dem SC Freiburg noch einiges vor. Im DFB-Pokal hofft der Schweizer auf ein Final-Duell mit Rekordsieger Bayern München. Der Grund dafür steht zwischen den Pfosten. "Als ich ein Kind war, war Manuel Neuer mein Vorbild", sagte Manzambi im Gespräch mit Sky.

Textgröße ändern: