English Woman's Journal - Eta über Hasskommentare: "Grundsätzliches Thema"

Eta über Hasskommentare: "Grundsätzliches Thema"


Eta über Hasskommentare: "Grundsätzliches Thema"
Eta über Hasskommentare: "Grundsätzliches Thema" / Foto: RALF HIRSCHBERGER - SID

Marie-Louise Eta misst den Hasskommentaren und sexistischen Äußerungen im Internet zu ihrer Beförderung zur Cheftrainerin beim Fußball-Bundesligisten Union Berlin wenig Bedeutung bei. "Grundsätzlich beschäftigt mich das nicht, weil ich finde, dass das eigentlich viel, viel mehr aussagt über diejenigen, die das ins Netz stellen als über diejenige, über die da was losgelassen wird - ob es jetzt meine Person ist oder andere Personen sind", sagte Eta bei der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr/Sky).

Textgröße ändern:

Sie lese keine Kommentare und habe das auch vorher nicht gemacht. "Es war gar keine Zeit dafür, sich groß mit irgendwas zu beschäftigen. Es ist schon an mich herangetragen worden, dass es zu Hasskommentaren kam", sagte Eta, "ich weiß aber auch, dass sehr viel Positives kam, und ich finde, dass ist schön und das sollte auch überwiegen."

Eta war am vergangenen Wochenende als Nachfolgerin von Steffen Baumgart präsentiert worden. Nach der Verkündung der Personalie hatte es sexistische Äußerungen in Sozialen Medien gegeben. "Es ist ein allgemeines und grundsätzliches Thema, was auf Social Media passiert, was solche Hasskommentare angeht, was Menschen teilweise auch anonym irgendwo äußern", sagte Eta: "Allgemein habe ich da ein sehr, sehr großes Fragezeichen."

Rückendeckung hatte Eta zuvor unter anderem vom Verein bekommen. Horst Heldt, Unions Geschäftsführer Profifußball, verurteilte die Vorgänge im Internet. "Ich finde es wahnsinnig, dass wir uns damit in der heutigen Zeit auseinandersetzen und uns rechtfertigen müssen. Wir reden hier von einer hochkompetenten Führungspersönlichkeit", sagte Heldt: "Sie können sich sicher sein, dass alle hier bei Union Berlin, egal ob auf der Tribüne oder beim Verein selbst, zu einhundert Prozent hinter dieser Entscheidung stehen."

K.Marshall--EWJ

Empfohlen

Kompany: "Magic Musiala" bald wieder zurück

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany ist fest davon überzeugt, dass Jamal Musiala bald schon wieder als "Zauberfuß" zu sehen sein wird. Der 23-Jährige sei nach seiner langwierigen Verletzung "in einer guten Phase. Er ist ganz nah an seinem besten Niveau", sagte Kompany vor dem Pokal-Halbfinale am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) bei Bayer Leverkusen. Es sei nur noch die Frage: "Wann kommt dieser Magic Musiala wieder, ein Jamal in seiner allerbesten Zeit? Und das kommt zu 100 Prozent wieder."

Der Trainer geht, der Kapitän auch? Tiefe Trauer beim KEC

Den Trainer zieht es in die Heimat, und ob Moritz Müller tatsächlich noch eine weitere Saison dranhängt, ist offen. Nach dem Aus im Halbfinale der Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) herrschte bei den Kölner Haien große Trauer. "Ich habe meine Zeit hier wirklich genossen und jede Sekunde und jeden Tag hier geliebt", sagte Trainer Kari Jalonen, dessen Wechsel zurück nach Finnland bereits seit Oktober feststeht: "Jetzt ist es Zeit, nach Hause zu gehen."

Comeback mit Vorlagen: Draisaitl startet mit Sieg in Playoffs

Beim lang ersehnten Comeback des deutschen Eishockeystars Leon Draisaitl sind die Edmonton Oilers mit einem Heimsieg in die Playoffs der NHL gestartet. Das 4:3 gegen die Anaheim Ducks war aber ein hartes Stück Arbeit, erst ein starkes letztes Drittel brachte die Wende.

Manzambi hofft auf Wiedersehen und Tor gegen "Vorbild" Neuer

Erst das Finale buchen - und dann gegen das Kindheitsidol treffen? Mittelfeldspieler Johan Manzambi hat in dieser Saison mit dem SC Freiburg noch einiges vor. Im DFB-Pokal hofft der Schweizer auf ein Final-Duell mit Rekordsieger Bayern München. Der Grund dafür steht zwischen den Pfosten. "Als ich ein Kind war, war Manuel Neuer mein Vorbild", sagte Manzambi im Gespräch mit Sky.

Textgröße ändern: