English Woman's Journal - Nach Einspruch: DFB hebt Sperre gegen Schalkes Ndiaye auf

Nach Einspruch: DFB hebt Sperre gegen Schalkes Ndiaye auf


Nach Einspruch: DFB hebt Sperre gegen Schalkes Ndiaye auf
Nach Einspruch: DFB hebt Sperre gegen Schalkes Ndiaye auf / Foto: Uwe Anspach - picture-alliance/dpa/SID

Zweitliga-Spitzenreiter Schalke 04 kann am kommenden Wochenende doch auf Linksverteidiger Moussa Ndiaye zurückgreifen. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag bekannt gab, wurde der am Vortag ausgesprochene Platzverweis gegen den 23-Jährigen aufgehoben, die nach einer Gelb-Roten Karte automatische Sperre von einem Spiel verfällt damit.

Textgröße ändern:

Ndiaye hatte beim 2:1-Auswärtssieg der Schalker am Sonntag im Spitzenspiel bei der SV Elversberg in der 51. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen. "Nach Auswertung der Fernsehbilder und einer Stellungnahme des Unparteiischen stellte das DFB-Sportgericht jedoch fest, dass nicht Ndiaye, sondern sein Gegenspieler (Lukas Petkov; d. Red.) das Foul begangen hatte", hieß es in der Mitteilung des DFB.

Der Unparteiische Michael Bacher habe bei der telefonischen Anhörung eingeräumt, "dass er sich in Bezug auf den regelwidrig vorgehenden Spieler geirrt und der Spieler Ndiaye in dieser Szene auch keine anderweitige Unsportlichkeit begangen habe. Damit liegt eine irrtümliche Entscheidung des Schiedsrichters vor, die ohne jeden Zweifel objektiv unrichtig ist." In so einem "Ausnahmefall" sei "die Aufhebung der verhängten Sanktion möglich", so der DFB.

Auf dem Feld konnte Bacher seine Entscheidung nicht revidieren, da sich der VAR nach aktuellen Kriterien bei einer Ampelkarte nicht einschalten darf. Das ändert sich erst ab der WM im Sommer und damit der neuen Saison. Insofern hatte die Tatsachenentscheidung Bestand. Die erste Gelbe Karte hatte Ndiaye in der 7. Minute gesehen, diese bleibt bestehen. Er kann damit aber am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen Schlusslicht Preußen Münster auflaufen.

Bereits im September 2024 war der VfB Stuttgart mit seinem Einspruch bei einem ähnlichen Fall um Kapitän Atakan Karazor erfolgreich gewesen. Und auch Schalke hatte bereits vor einem Monat erfolgreich Einspruch eingelegt, als das Strafmaß von Stürmer Edin Dzeko nach dessen Roter Karte gegen Hannover 96 nachträglich von zwei Spielen auf eine Partie reduziert wurde. Auch damals sprach der DFB in seiner Urteilsbegründung von einem "Sonderfall".

K.McMillan--EWJ

Empfohlen

Stab-DM: "Salto nullo" für Lita Baehre - Metzger Meister

Nach einem "Salto nullo" von Favorit Bo Kanda Lita Baehre hat sich Außenseiter Marec Metzger den DM-Titel im Stabhochsprung gesichert. Bei starkem Wind auf dem Opernplatz in Hannover übersprang der deutsche U23-Meister Metzger (Gräfelfing) als einziger Teilnehmer 5,40 m. Silber ging an Fabio Wünsche (Potsdam) vor Constantin Rutsch (Dortmund/beide 5,30).

"Lokomotive" Carapaz stampft an Pogacars Sorgentag zum Bergsieg

Richard Carapaz breitete vor der Traumkulisse der Alpen-Dreitausender die Arme aus, dank sank er völlig erschöpft und überglücklich auf seinem Lenker zusammen. Der Kletterkünstler aus Ecuador hat die Probleme beim offenbar kränkelnden UAE-Team von Superstar Tadej Pogacar genutzt und in seiner unnachahmlichen Art bei der Tour de France den Auftakt der Alpen-Trilogie gewonnen.

Trainersuche in Italien: Auch Ancelotti im Visier

Das Warten auf einen neuen Trainer der italienischen Fußball-Nationalmannschaft geht weiter. Die neuen Verantwortlichen des Verbandes FIGC wollten sich am Donnerstag nach einer gemeinsamen Sitzung mit Vertretern der Liga nicht zu konkreten Äußerungen verleiten lassen. "Ideal wäre es, innerhalb einer Woche einen Trainer zu ernennen, aber noch wichtiger ist es, auf die Person zu warten, die wir wirklich wollen", sagte Italiens Fußball-Ikone Paolo Maldini, der neue Technische Direktor der FIGC.

Kitzbühel: Hanfmann zieht ins Halbfinale ein

Yannick Hanfmann ist beim ATP-Turnier in Kitzbühel mit einer starken Vorstellung in die Runde der letzten vier eingezogen. Der 34 Jahre alte Karlsruher setzt sich im Viertelfinale mit 6:3, 6:1 gegen den Argentinier Sebastián Baez durch, das Turnier in den Tiroler Alpen erweist sich damit weiterhin als gutes Pflaster für den Routinier.

Textgröße ändern: