English Woman's Journal - Freude bei Wolfsburg, Tränen bei Popp: "Mussten das klarmachen"

Freude bei Wolfsburg, Tränen bei Popp: "Mussten das klarmachen"


Freude bei Wolfsburg, Tränen bei Popp: "Mussten das klarmachen"
Freude bei Wolfsburg, Tränen bei Popp: "Mussten das klarmachen" / Foto: Jan Kaefer - picture-alliance/BEAUTIFUL SPORTS/SID

Bei Alexandra Popp flossen die Tränen, völlig aufgelöst umarmte die verletzte Leistungsträgerin ihre Teamkolleginnen nach dem Happy End im Elfmeter-Krimi. "Sie war noch gar nicht in der Verfassung, was zu sagen", berichtete Matchwinnerin Stina Johannes, die dem VfL Wolfsburg bei Carl Zeiss Jena nach 120 Minuten ohne Tor mit zwei Paraden den Einzug ins Finale des DFB-Pokals gerettet hatte.

Textgröße ändern:

Popp und der VfL - das sei einfach "eine Riesenhistorie", sagte Johannes am Sky-Mikrofon: "Sie ist eine Legende des Vereins und ich glaube, es bedeutet ihr einfach sehr, sehr viel, in ihrem letzten Jahr mit uns noch einmal im Pokalfinale stehen zu können. Ich hoffe, dass sie dann fit ist und uns genauso helfen kann wie sonst auch."

Denn derzeit wird die ehemalige DFB-Kapitänin, die im Sommer nach 14 Jahren in Wolfsburg zu Borussia Dortmund wechselt, auf ihrer Abschiedstour von einer muskulären Verletzung ausgebremst. Das Hin- und Rückspiel im Viertelfinale der Champions League gegen OL Lyonnes hatte die 35-Jährige zuletzt bereits verpasst. Auch in der Bundesliga stehen nur noch fünf Partien bis zum 17. Mai aus, das Endspiel um den DFB-Pokal findet am 14. Mai in Köln statt. Den Gegner spielen Titelverteidiger Bayern München und die SGS Essen am Montagnachmittag (15.30 Uhr/Sky) aus.

"Wir hoffen, dass es bis zum Pokalfinale reicht", sagte Popp bei Sky. Dass sie die Chance auf einen Titel zum Abschied hat, hat die Stürmerin auch Torhüterin Johannes zu verdanken. Die Nationalkeeperin hielt dem Druck im Elfmeterschießen (5:4) stand. Ihre Gedanken seien dabei "vor allem bei Poppi" gewesen, erklärte die 26-Jährige anschließend im Vereins-TV: "Für sie mussten wir das klarmachen."

L.Paterson--EWJ

Empfohlen

Fortsetzung im Rechtsstreit zwischen ARD und DESG

Der Rechtsstreit zwischen der ARD und der Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) geht auch nach dem Urteil des Landgerichts Hamburg weiter. Wie der von der DESG beauftragte Rechtsanwalt Norman Buse dem SID bestätigte, legt der Verband, dessen Unterlassungsansprüche in vier von fünf Punkten abgewiesen worden waren, Beschwerde ein. Zudem, so teilte Buse mit, gebe es "ein weiteres einstweiliges Verfügungsverfahren gegen den WDR, RBB und die Journalisten Seppelt und Mebus derzeit am Landgericht Hamburg".

Kompany: "Magic Musiala" bald wieder zurück

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany ist fest davon überzeugt, dass Jamal Musiala bald schon wieder als "Zauberfuß" zu sehen sein wird. Der 23-Jährige sei nach seiner langwierigen Verletzung "in einer guten Phase. Er ist ganz nah an seinem besten Niveau", sagte Kompany vor dem Pokal-Halbfinale am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) bei Bayer Leverkusen. Es sei nur noch die Frage: "Wann kommt dieser Magic Musiala wieder, ein Jamal in seiner allerbesten Zeit? Und das kommt zu 100 Prozent wieder."

Der Trainer geht, der Kapitän auch? Tiefe Trauer beim KEC

Den Trainer zieht es in die Heimat, und ob Moritz Müller tatsächlich noch eine weitere Saison dranhängt, ist offen. Nach dem Aus im Halbfinale der Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) herrschte bei den Kölner Haien große Trauer. "Ich habe meine Zeit hier wirklich genossen und jede Sekunde und jeden Tag hier geliebt", sagte Trainer Kari Jalonen, dessen Wechsel zurück nach Finnland bereits seit Oktober feststeht: "Jetzt ist es Zeit, nach Hause zu gehen."

Comeback mit Vorlagen: Draisaitl startet mit Sieg in Playoffs

Beim lang ersehnten Comeback des deutschen Eishockeystars Leon Draisaitl sind die Edmonton Oilers mit einem Heimsieg in die Playoffs der NHL gestartet. Das 4:3 gegen die Anaheim Ducks war aber ein hartes Stück Arbeit, erst ein starkes letztes Drittel brachte die Wende.

Textgröße ändern: