English Woman's Journal - Magdeburg siegt mit Mühe - Ludwig-Show bei Berlin

Magdeburg siegt mit Mühe - Ludwig-Show bei Berlin


Magdeburg siegt mit Mühe - Ludwig-Show bei Berlin
Magdeburg siegt mit Mühe - Ludwig-Show bei Berlin / Foto: Harry Langer - picture alliance/DeFodi Images/SID

Der SC Magdeburg hat seine Meisterambitionen in der Handball-Bundesliga in einem komplizierten Auswärtsspiel untermauert. Der Champions-League-Sieger gewann beim formstarken Team von Frisch Auf Göppingen nach einem Kraftakt und einer Glanzleistung von Nationalspieler Lukas Mertens 27:23 (13:14) und behauptete mit nun 50:4 Zählern den komfortablen Vorsprung vor seinen Verfolgern SG Flensburg Handewitt (43:11) und Titelverteidiger Füchse Berlin (42:12).

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Mertens mit neun Treffern sowie Torwart Sergey Hernandez (10 Paraden) waren am Ostersonntag die Sieggaranten der Gäste. Göppingen profitierte lange von einer kompakten Deckung und Torwart Kristian Saeveras, der allein in der ersten Hälfte sieben seiner am Ende zehn Paraden zeigte. Für die Gastgeber, die mit dem Selbstvertrauen von vier Siegen in Serie in die Partie gegangen waren, trafen Marcel Schiller und Erik Persson (je 5) am häufigsten.

Ligaprimus Magdeburg, der in der Vorwoche durch seinen 35:33-Sieg gegen die Berliner einen riesigen Schritt in Richtung der vierten Meisterschaft gegangen war, hatte sich in der ersten Hälfte extrem schwer getan und hatte zeitweise mit drei Treffern zurück gelegen. Erst in einem umkämpften zweiten Durchgang setzte sich die individuelle defensive Klasse der Magdeburger durch. Das 26:23 (58.) brach die Gegenwehr Göppingens.

Zuvor hatten die Füchse Berlin mit einem 39:26 (20:10)-Kantersieg gegen Schlusslicht SC DHfK Leipzig den Rückstand auf Magdeburg zeitweise verkürzt. Bester Berliner Werfer waren Mathias Gidsel und Lasse Andersson mit je sechs Treffern. Der überragende Mann aber war Torhüter Lasse Ludwig, der unlängst sein Debüt für die A-Nationalmannschaft gegeben hatte und mit 19 Paraden das Gesicht einer starken Berliner Deckung war.

Berlin dominierte das Spiel von Beginn an, schon zur Pause lagen die Füchse mit zehn Toren Vorsprung klar auf Siegkurs. Nach der Pause wuchs der Vorsprung auch nach einigen personellen Wechseln weiter an, das Team tat im engen Rennen um die Champions-League-Plätze damit auch etwas für das Torverhältnis.

L.MacDonald--EWJ

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