English Woman's Journal - Hecking mit Schiri-Schelte: "Das war unterirdisch"

Hecking mit Schiri-Schelte: "Das war unterirdisch"


Hecking mit Schiri-Schelte: "Das war unterirdisch"
Hecking mit Schiri-Schelte: "Das war unterirdisch" / Foto: INA FASSBENDER - SID

Nach dem neuerlichen Rückschlag im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga ist Dieter Hecking hart mit Schiedsrichter Martin Petersen ins Gericht gegangen. Er sei zwar weit davon entfernt, die Schuld für das 3:6 (3:2) des VfL Wolfsburg bei Bayer Leverkusen beim Referee zu suchen. "Aber diese Leistung war unterirdisch", sagte der Wölfe-Trainer nach dem elften Spiel nacheinander ohne Sieg.

Textgröße ändern:

"Ja, wir dürfen keine sechs Gegentore kriegen, die Art und Weise, wie wir sie kriegen, das ist zu billig. Trotzdem hätte der Spielverlauf ein anderer sein können. Und das ist in unserer Situation mehr als ärgerlich", sagte Hecking. Jeder dürfe auch mal ein schlechtes Spiel pfeifen: "In unserer Situation war es leider der falsche Tag."

Die Verantwortlichen des Tabellenvorletzten beschwerten sich über mehrere Szenen. Über den strittigen Elfmeter für Leverkusen zum 1:1, den VAR-Eingriff, der für den Elfmeter zum 3:1 der Wolfsburger nötig gewesen war, eine Situation, in der Bayer-Verteidiger Edmond Tapsoba in einem Zweikampf mit Jonas Wind aus ihrer Sicht eine Gelb-Rote Karte hätte sehen müssen, und ein vermeintliches Foul vor dem 4:3 für Leverkusen.

"Wir müssen einfach sehen, dass das auch was mit einer Mannschaft macht", sagte Hecking, dem nur noch sechs Spiele bleiben, um den ersten Abstieg der Wolfsburger Klubgeschichte zu verhindern: "Da steht so viel auf dem Spiel, die Spieler sind so im Fokus und fühlen sich dann beim Elfmeter benachteiligt, fühlen sich dann bei Jonas Wind benachteiligt, fühlen sich dann noch einmal und noch einmal benachteiligt."

Obwohl der VfL nach einer ordentlichen ersten Halbzeit auseinandergefallen war, stellte sich Hecking vor sein Team. "Diese Mannschaft lebt. Das hat sie gezeigt", sagte der Routinier: "Wir waren auf einem guten Weg, sind aber vom Weg abgekommen. Das müssen wir aber abschütteln. Und dann gucken wir, dass wir alle nächste Woche wieder besser verteidigen - und der Schiedsrichter besser entscheidet."

M.Stevenson--EWJ

Empfohlen

Fortsetzung im Rechtsstreit zwischen ARD und DESG

Der Rechtsstreit zwischen der ARD und der Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) geht auch nach dem Urteil des Landgerichts Hamburg weiter. Wie der von der DESG beauftragte Rechtsanwalt Norman Buse dem SID bestätigte, legt der Verband, dessen Unterlassungsansprüche in vier von fünf Punkten abgewiesen worden waren, Beschwerde ein. Zudem, so teilte Buse mit, gebe es "ein weiteres einstweiliges Verfügungsverfahren gegen den WDR, RBB und die Journalisten Seppelt und Mebus derzeit am Landgericht Hamburg".

Kompany: "Magic Musiala" bald wieder zurück

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany ist fest davon überzeugt, dass Jamal Musiala bald schon wieder als "Zauberfuß" zu sehen sein wird. Der 23-Jährige sei nach seiner langwierigen Verletzung "in einer guten Phase. Er ist ganz nah an seinem besten Niveau", sagte Kompany vor dem Pokal-Halbfinale am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) bei Bayer Leverkusen. Es sei nur noch die Frage: "Wann kommt dieser Magic Musiala wieder, ein Jamal in seiner allerbesten Zeit? Und das kommt zu 100 Prozent wieder."

Der Trainer geht, der Kapitän auch? Tiefe Trauer beim KEC

Den Trainer zieht es in die Heimat, und ob Moritz Müller tatsächlich noch eine weitere Saison dranhängt, ist offen. Nach dem Aus im Halbfinale der Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) herrschte bei den Kölner Haien große Trauer. "Ich habe meine Zeit hier wirklich genossen und jede Sekunde und jeden Tag hier geliebt", sagte Trainer Kari Jalonen, dessen Wechsel zurück nach Finnland bereits seit Oktober feststeht: "Jetzt ist es Zeit, nach Hause zu gehen."

Comeback mit Vorlagen: Draisaitl startet mit Sieg in Playoffs

Beim lang ersehnten Comeback des deutschen Eishockeystars Leon Draisaitl sind die Edmonton Oilers mit einem Heimsieg in die Playoffs der NHL gestartet. Das 4:3 gegen die Anaheim Ducks war aber ein hartes Stück Arbeit, erst ein starkes letztes Drittel brachte die Wende.

Textgröße ändern: