English Woman's Journal - Mehr als 100 Spielminuten: Haien gelingt "Sweep"

Mehr als 100 Spielminuten: Haien gelingt "Sweep"


Mehr als 100 Spielminuten: Haien gelingt "Sweep"
Mehr als 100 Spielminuten: Haien gelingt "Sweep" / Foto: IMAGO - IMAGO/SID

Mehr als vier Stunden nach dem ersten Bully hat Hauptrundensieger Kölner Haie seinen ersten Matchball in einem Marathon-Match genutzt und das Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erreicht. Die Haie gewannen nach einer schier endlosen Verlängerung im "Sudden Death" 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 0:0, 1:0) gegen die Schwenninger Wild Wings. Die Best-of-Seven-Serie entschied Köln damit mit 4:0 für sich.

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Der Hauptrundenzweite Adler Mannheim konnte seine weiße Weste dagegen nicht wahren und ging 1:6 (0:1, 1:3, 0:2) bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven unter. Die Adler liegen in der Viertelfinal-Serie aber weiter 3:1 in Führung. Titelverteidiger Eisbären Berlin bestätigte seine aufsteigende Form und baute die Serien-Führung durch ein 2:1 (2:0, 0:0, 0:1) gegen die Straubing Tigers auf 3:1 aus.

Vor erneut mehr als 18.000 Fans in der heimischen Lanxess Arena war alles angerichtet für einen "Sweep" der Haie. Hauptrundentopscorer Patrick Russell (24.) erlöste den Favoriten im Powerplay. Schwenningens Mirko Höfflin (59.) wurde zum späten Stimmungskiller in der regulären Spielzeit, ehe Jan Luca Sennhenn (107.) erst in der dritten Verlängerung den Kölner Sieg besorgte. Mehr als vier Stunden nach dem Spielbeginn konnten die verbliebenen Zuschauer glücklich den Heimweg antreten.

Auf dem Weg zum neunten Meistertitel könnte Köln dann im Halbfinale ab dem 8. April auf Titelverteidiger Eisbären Berlin treffen. Der Toptorjäger aus der vergangenen Meistersaison, Ty Ronning, übernahm bei den Eisbären im dritten Viertelfinale die Verantwortung. Erst legte Ronning den Führungstreffer von Marcel Noebels (6.) auf, dann traf der Kanadier selbst (10.) zum frühen Doppelschlag. Der Treffer von Straubings Tyler Madden (60.) kam zu spät.

In Bremerhaven sorgte die Heimmannschaft im zweiten Drittel für eine kalte Dusche und für das Comeback in der Serie. Nachdem Justin Schütz (23.) zu Beginn des zweiten Drittels die Führung von C.J. Smith (17.) egalisierte, folgten in Überzahl die Treffer von Akito Hirose (29.), Matthew Abt (32.) und Colt Adam Conrad (34.). Nicolas Krämmer (41.) und Phillip Bruggisser (44.) erhöhten. Am Donnerstag steigt das nächste Duell in Bremerhaven (19.30 Uhr/Magenta).

In der spektakulären Derby-Serie zwischen dem EHC Red Bull München und dem ERC Ingolstadt folgte das nächste Torfestival. Der ERC Ingolstadt legte mit gleich fünf Treffern im ersten Drittel früh den Grundstein beim 7:2 (5:0, 1:1, 1:1). Nach bisher insgesamt 34 Toren steht es 2:2 in der Serie.

Ch.Reilly--EWJ

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