English Woman's Journal - Gislason sieht alle Chancen: "Absolutes 50:50-Spiel"

Gislason sieht alle Chancen: "Absolutes 50:50-Spiel"


Gislason sieht alle Chancen: "Absolutes 50:50-Spiel"
Gislason sieht alle Chancen: "Absolutes 50:50-Spiel" / Foto: Maximilian Koch - IMAGO/SID

Bundestrainer Alfred Gislason sieht für Deutschlands Handballer im Hauptrunden-"Finale" am Mittwoch (18.00 Uhr/ZDF) gegen Titelverteidiger Frankreich alle Chancen. "Es ist ein absolutes 50:50-Spiel und ein Endspiel ums Halbfinale", sagte Gislason am Dienstag auf einer Pressekonferenz im deutschen Teamquartier in Silkeborg.

Textgröße ändern:

Die Erinnerungen an die Franzosen sind gut. Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams gewann Deutschland im legendären Viertelfinale der Olympischen Spiele am 7. August 2024 mit 35:34 nach Verlängerung. Vier Tage später holte die deutsche Mannschaft die Silbermedaille.

"Es war ein fantastisches Spiel für uns. Der Sieg war sehr schön und hat die Mannschaft weiter gebracht, aber das zählt heute nicht", sagte Gislason. Er sei nach der Niederlage im ersten Matchball-Spiel für das Halbfinale gegen Dänemark (26:31) "trotzdem optimistisch, weil die Mannschaft sehr gut gespielt hat. Das einzige was uns fehlte, ist die Wurfausbeute. Jetzt haben wir die zweite Chance. Das ist eine Begegnung, von der wir seit Monaten sagen, dass wir sie genau so haben möchten."

Die Ausgangslage ist klar: Ein Unentschieden würde dem deutschen Team bereits reichen, um sicher das Ticket für die Medaillenspiele zu lösen. Eine Niederlage, auch das ist sicher, führt das DHB-Team am Freitag in das Spiel um Platz fünf.

Gislason warnte vor dem Tempo-Handball der Franzosen mit einer starken zweiten Welle. Zudem lobte er neben Weltstar Dika Mem auch die Breite des Kaders. DHB-Teammanager Benjamin Chatton meinte in Bezug auf die Geschwindigkeit des nächsten Gegners: "Wir müssen schauen, dass der TGV im Bahnhof bleibt."

L.McKay--EWJ

Empfohlen

Wolfsburg trennt sich von Bauer und Christiansen - Hecking im Anflug

Der kriselnde Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat sich von Trainer Daniel Bauer und Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen getrennt. Dies verkündeten die Wölfe am Tag nach der 1:2 (1:1)-Heimniederlage gegen den Hamburger SV am Samstag. Als Nachfolger für Bauer soll Medienberichten zufolge Ex-Coach Dieter Hecking bereitstehen, der VfL kündigte eine zeitnahe Bekanntgabe an.

Medien: Wolfsburg trennt sich von Bauer und Christiansen - Hecking übernimmt

Der kriselnde Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat sich Medienberichten zufolge von Trainer Daniel Bauer und Geschäftsführer Peter Christiansen getrennt. Dies berichtete der kicker am Tag nach der 1:2 (1:1)-Heimniederlage gegen den Hamburger SV am Samstag. Als Nachfolger soll demnach Ex-Coach Dieter Hecking bereitstehen.

Spieler des Tages: Alexander Prass (TSG Hoffenheim)

Den ersten Doppelpack seiner Bundesliga-Karriere rückte Alexander Prass wie selbstverständlich in den Hintergrund. "Es passieren oft Sachen im Leben, die wichtiger als Fußball sind", sagte der Offensivspieler der TSG Hoffenheim nach dem 4:2 (2:0) beim 1. FC Heidenheim - und sendete damit die nächste emotionale Botschaft an Ihlas Bebou.

Sané: Rote Karte im Derby "unglücklich"

Fußball-Nationalspieler Leroy Sané hat seinen ersten Platzverweis auf Klubebene als "unglücklich" bezeichnet. "Es war schwer, die letzten 30 Minuten von der Seitenlinie zu verfolgen, aber was für ein Kampf der Jungs", schrieb der Offensivspieler von Galatasaray Istanbul nach dem Sieg des Rekordmeisters im Stadtderby bei Besiktas (1:0) auf Instagram: "Eine unglückliche Rote Karte für mich, aber ein großartiger Derby-Sieg."

Textgröße ändern: