English Woman's Journal - Fürth: Kleine freigestellt - Vogel übernimmt

Fürth: Kleine freigestellt - Vogel übernimmt


Fürth: Kleine freigestellt - Vogel übernimmt
Fürth: Kleine freigestellt - Vogel übernimmt / Foto: Marcel Engelbrecht - firo/SID

Der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat auf seine sportliche Krise reagiert und sich von seinem bisherigen Trainer Thomas Kleine getrennt. Der Verein bestätigte am Montagnachmittag vorherige Informationen der Nürnberger Nachrichten. Als Nachfolger von Kleine, der seit Mai am Ronhof gearbeitet und das Kleeblatt noch zum Klassenerhalt geführt hatte, übernimmt Heiko Vogel den Cheftrainerposten bei den Franken.

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"Thomas hat es in der vergangenen Saison mit dem Team geschafft, uns in einer schweren Phase über die Ziellinie zu bringen. Leider ist es uns aber in dieser Spielzeit nicht gelungen, wiederkehrende Fehler abzustellen und notwendige Punkte zu holen", begründete Fürths Sportdirektor Stephan Fürstner zwei Tage nach der 0:3-Heimpleite gegen den VfL Bochum Kleines Freistellung.

Der geschasste Coach selbst hatte beim Tabellenvorletzten offenbar noch auf eine weitere Bewährungsfrist gehofft. "Ich bin natürlich sehr enttäuscht und wäre den Weg gerne weitergegangen", wird der 47-Jährige in der Vereinsmitteilung zitiert.

Die Fürther belegen nach 14 Spieltagen den 17. Tabellenplatz. Gegen Bochum kassierte Fürth seine sechste Pleite in den vergangenen sieben Liga-Spielen. Schon danach hatte Fürstner auf öffentliche Rückendeckung für Kleine verzichtet.

Von Vogel, der zuletzt vor rund zwei Jahren als Interimstrainer beim FC Basel arbeitete, verspricht sich die Klubführung ausgerechnet vor dem brisanten 275. Frankenderby am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) beim Lokalrivalen 1. FC Nürnberg benötigte Impulse. "Heiko bringt sehr viel Erfahrung mit, sowohl im Profibereich als auch in der Arbeit mit Talenten. Wir sind überzeugt, dass er der Mannschaft Struktur vermitteln und auch die Entwicklung jedes Einzelnen vorantreiben kann", beschrieb Fürstner die Erwartungen an den 50-Jährigen.

F.Stewart--EWJ

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