English Woman's Journal - Traum-Finale möglich: Bayern und Wolfsburg im Pokal-Halbfinale

Traum-Finale möglich: Bayern und Wolfsburg im Pokal-Halbfinale


Traum-Finale möglich: Bayern und Wolfsburg im Pokal-Halbfinale
Traum-Finale möglich: Bayern und Wolfsburg im Pokal-Halbfinale / Foto: Fernando Soares - IMAGO/HMB-Media/SID

Das Traum-Finale winkt: Rekordpokalsieger VfL Wolfsburg und Titelverteidiger Bayern München sind souverän ins Halbfinale des DFB-Pokals der Frauen marschiert. Der VfL setzte sich im Viertelfinal-Topspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 1:0 (1:0) durch, die Bayern siegten vor 12.638 Fans im Volksparkstadion beim Hamburger SV 3:0 (1:0). Wie die Auslosung am Mittwochabend ergab, gehen sich die beiden Top-Teams im Halbfinale (4. und 6. April) aus dem Weg.

Textgröße ändern:

Wolfsburg muss nun zu Carl Zeiss Jena. Das Bundesliga-Schlusslicht hatte zuvor dem Underdog SC Sand die nächste Überraschung vermiest. Gegen den letzten verbliebenen Zweitligist gewann Jena 4:1 (1:1). Die abstiegsbedrohte SGS Essen besiegte den Vorjahresfinalisten Werder Bremen 1:0 (1:0) - und trifft in München auf die Bayern.

Die Bayern erwischten in Hamburg einen Traumstart. Nach einem Vorstoß von Giulia Gwinn nutzte Edna Imade einen Abstimmungsfehler in der HSV-Defensive und köpfte aus kurzer Distanz zur Führung ein (6.). Danach fehlten spielerische Höhepunkte. "Wir haben nicht den allerschönsten Fußball gespielt, aber drei Tore gemacht - Aufgabe erfüllt", analysierte Gwinn bei Sky. Nach einer schönen Kombination legte Franziska Kett nach (66.), Natalia Padilla-Bidas setzte den Schlusspunkt (88.).

Angesichts des immensen Bayern-Vorsprungs von schon 14 Punkten in der Bundesliga sprach Wolfsburgs scheidender Sportdirektor Ralf Kellermann vor Anpfiff gegen den Tabellendritten Frankfurt bei Sky von der "einzig realistischen Titelchance" für den VfL: "Wir wollen natürlich ins Pokalfinale."

Nach einer holprigen Anfangsphase mit klaren SGE-Vorteilen traf Kapitänin Svenja Huth (35.) für Wolfsburg. Erst am Vortag hatte die 35-Jährige ihren auslaufenden Vertrag bis 2027 verlängert. Der elfmalige Titelträger, der im Vorjahr das Endspiel in Köln verpasst hatte, kontrollierte die Partie im zweiten Durchgang weitgehend. "Gerade nach der letzten Saison ist es unser Ziel wieder nach Köln zu kommen", sagte Huth bei Sky: "Eine Runde weiterzukommen, tut extrem gut. Natürlich lebt der Traum von Köln".

T.Burns--EWJ

Empfohlen

Formel 1: Antonelli holt Austin-Pole

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli hat überraschend die Pole Position für den Großen Preis der USA erobert und den Grundstein für den erträumten Titelgewinn in der Formel 1 gelegt. Der 20-jährige Italiener sorgte im Qualifying in Austin/Texas in 1:34,035 Minuten für die schnellste Runde und geht bereits zum siebten Mal in diesem Jahr vom ersten Startplatz ins Rennen. Beim 18. WM-Lauf der Saison (21.00 Uhr/MEZ) hat Antonelli seine erste Titelchance. "Das fühlt sich gut an!", funkte Antonelli an die Box.

Erste Pleite: Kaiserslautern bremst Kloses FCN aus

Kein Mohamed Ali Zoma, keine Tore: Miroslav Klose ist mit dem 1. FC Nürnberg im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga ausgerechnet vom 1. FC Kaiserslautern ausgebremst worden. Der Club kassierte ohne seinen verletzten Torjäger durch das 0:1 (0:0) in einem temporeichen Topspiel die erste Saisonpleite und verpasste es, den Anschluss an den Spitzenreiter Hertha BSC zu halten.

Zweiter Titel vor Augen: Struff nach Krimi im Brüssel-Finale

Jan-Lennard Struff hat seinen furiosen Siegeszug beim Tennisturnier in Brüssel fortgesetzt und greift nach einem wahren Halbfinal-Thriller nach seinem zweiten Titel auf der ATP-Tour. Der 36-Jährige aus Warstein setzte sich mit einer großartigen kämpferischen Leistung gegen den topgesetzten Weltranglistenzehnten Arthur Fils aus Frankreich 6:4, 6:7 (7:9), 7:6 (7:5) durch.

BVB springt an die Spitze: Sieg gegen den Lieblingsgegner

Nach der Odyssee quer durch Europa hat Borussia Dortmund mit einem weiteren Sieg gegen seinen Lieblingsgegner die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga erobert - und sich eine perfekte Ausgangslage für den anstehenden Klassiker erspielt. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac bezwang Eintracht Frankfurt mit 1:0 (0:0) und verdrängte Bayern München zumindest über Nacht vom ersten Platz. Der Titelverteidiger kann aber am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim SC Freiburg wieder vorbeiziehen.

Textgröße ändern: