English Woman's Journal - "Junge Wilde" wollen mehr: Engel und Co. im Aufschwung

"Junge Wilde" wollen mehr: Engel und Co. im Aufschwung


"Junge Wilde" wollen mehr: Engel und Co. im Aufschwung
"Junge Wilde" wollen mehr: Engel und Co. im Aufschwung / Foto: Marco Wolf - IMAGO/wolf-sportfoto/SID

Der Gedanke an weitere hitzige WM-Spiele entlockte Nina Engel nur ein lockeres Schulterzucken. "Ich mache mir da keinen Druck", erzählte die Handball-Nationalspielerin ganz lässig, die großen Erwartungen an die DHB-Frauen belasten die 22-Jährige bei ihrem WM-Debüt kaum: "Ich versuche einfach bei mir zu bleiben und mein Spiel zu machen."

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Schließlich ist es "nur Handball - alle kochen mit dem gleichen Wasser", erklärte die Rückraumspielerin selbstbewusst. Ein Mal noch möchte sie mit der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in Stuttgart "die Halle anzünden", sagte Engel, und im Gruppenfinale am Sonntag gegen Serbien (18.00 Uhr/Sporteurope.TV) "unser Spiel durchzuziehen und am Ende als Sieger vom Platz zu gehen". Mit dem ersten Rang in der Vorrundengruppe C im Gepäck will das DHB-Team dann den Weg in die Hauptrunde nach Dortmund antreten.

Davor dürfte der Fokus im letzten Gruppenspiel aber erst einmal erneut auf Engel und ihren jungen Mitspielerinnen wie auch Debütantin Nieke Kühne liegen - schließlich haben diese sich unlängst unter dem Prädikat der "jungen Wilden" einen Namen gemacht. Bedeutet: Die sind "nicht zufrieden", erklärte Bundestrainer Markus Gaugisch: "Die haben einen guten Stand - aber sie wollen mehr."

Seine Jungstars "haben ein gutes Mindset, die leben Handball, die wollen das", erklärte Gaugisch: "Die kümmern sich nicht um das drumherum." Das zeigte sich bisher auch auf dem Scoreboard: Nach zwei Spielen ist Engel mit neun Treffern eine Torgarantin in der deutschen Mannschaft, besser warf in Person von Kühne nur die Jüngste im Team (12).

Auf ihrer kurzen Reise mit den DHB-Frauen hat Engel, die vor einem guten Jahr im A-Nationalteam debütierte, schon einiges mitgenommen. "Es ist nun mal menschlich, dass es nicht immer perfekt läuft", weiß sie: "Ich habe gelernt, trotzdem ruhig zu bleiben und weiterzumachen." Und wenn sich die dann nächste Chance ergibt? Natürlich das Eins zu Eins zu suchen und "meinen Wurf zu nehmen", erklärte die Rückraumspielerin. Das soll dann auch gegen Serbien gelingen.

S.Smith--EWJ

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