English Woman's Journal - Nach langer Unterbrechung: Nürnberg verliert in Magdeburg

Nach langer Unterbrechung: Nürnberg verliert in Magdeburg


Nach langer Unterbrechung: Nürnberg verliert in Magdeburg
Nach langer Unterbrechung: Nürnberg verliert in Magdeburg / Foto: Björn Reinhardt - IMAGO/SID

Die Aufholjagd von Trainer Miroslav Klose und dem 1. FC Nürnberg in der 2. Fußball-Bundesliga hat ein abruptes Ende gefunden. Nach drei Siegen nacheinander verloren die Franken das Samstagabendspiel beim Schlusslicht 1. FC Magdeburg mit 0:3 (0:0). Aufgrund großer Rauchschwaden infolge des Abbrennens von Pyrotechnik in beiden Fankurven war die Partie in der zweiten Halbzeit dabei für über zwölf Minuten unterbrochen.

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Mateusz Zukowski (73./90.+5) und Maximilian Breunig (90.+10) trafen für den Tabellenletzten, der mit dem dritten Saisonsieg nach Punkten vorübergehend zu Dynamo Dresden aufschloss. Nach Gelb-Rot gegen Rafael Lubach (76.) spielte Kloses Nürnberg in der Schlussphase in Unterzahl, die erste Pleite nach sechs Spielen war nicht mehr zu verhindern. Nach 14 Partien haben die Nürnberger neun Punkte Rückstand auf Relegationsplatz drei.

Aus Protest gegen die IMK-Pläne für schärfere Sicherheitsmaßnahmen in den Stadien betraten die aktiven Fanszenen beider Vereine ihren jeweiligen Block erst nach zwölf Minuten, viel verpassten sie nicht. Mit ihrem Support begannen die Anhänger nach einer halben Stunde. Kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs scheiterte Magdeburgs Philipp Hercher mit der besten Chance am Nürnberger Schlussmann Jan Reichert.

Wenige Sekunden waren nach dem Seitenwechsel gespielt, als die Partie unterbrochen werden musste. Magdeburg hatte anschließend mehr vom Spiel, für die Führung sorgte ein Standard. Diesen hatte Lubach verursacht und dafür seine erste Gelbe Karte gesehen, kurz nach dem Rückstand wurde der 20-Jährige dann vom Platz gestellt. Die Gäste erholten sich davon nicht mehr. Zu Beginn der 20-minütigen Nachspielzeit gelang Zukowski mit seinem zweiten Treffer die Entscheidung, Breunig legte nach.

D.W.Robertson--EWJ

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