English Woman's Journal - Bayern verabschieden Finalheld Coman

Bayern verabschieden Finalheld Coman


Bayern verabschieden Finalheld Coman
Bayern verabschieden Finalheld Coman / Foto: THOMAS KIENZLE - SID

Er war der Finalheld beim Champions-League-Triumph über seinen Heimatverein Paris Saint-Germain und zehn Jahre lang ein Münchner: Kingsley Coman hat seinen Platz in der Historie des FC Bayern sicher - am Samstag wurde er vom deutschen Fußball-Rekordmeister auch ordentlich verabschiedet.

Textgröße ändern:

Vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli ehrte der Tabellenführer der Bundesliga den 29-Jährigen, der im Sommer für eine Ablösesumme von bis zu 35 Millionen Euro zu Al-Nassr nach Saudi-Arabien gewechselt war. Die Verantwortlichen um Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund überreichten einen Blumenstrauß und ein gerahmtes Erinnerungsbild. Der Verein und die Fans, sagte Coman, werden "immer in meinem Herzen bleiben".

Coman lief in 339 Pflichtspielen für den FC Bayern auf, bereitete 71 Tore vor und traf 72-mal selbst. Seinen wichtigsten Treffer erzielte er im Endspiel der Königsklasse vor etwas mehr als fünf Jahren gegen PSG (1:0) ungewöhnlich per Kopf.

In München gewann Coman auch neun deutsche Meisterschaften und die Klub-WM. Außerdem triumphierte er dreimal im DFB-Pokal, sechsmal im deutschen Superpokal sowie einmal im europäischen Supercup.

Im vergangenen August folgte dann aber der Abschied in Richtung Wüste. Seine Lederhose hängt noch immer zuhause im Schrank – nicht nur als Erinnerung an eine "überragende Zeit", wie er sagte: "Irgendwann möchte ich sie wieder anziehen und mit den Jungs auf das Oktoberfest gehen."

Obwohl er in Paris geboren ist und 61 Länderspiele für Frankreich bestritten hat, fühlt er sich inzwischen fast als Bayer. "In Paris gehst du bei Rot über die Ampel, wenn kein Auto kommt. In München warten alle, bis es grün wird. Nun warte ich immer, bis es grün wird – auch in Paris", sagte er.

St.Ch.Russell--EWJ

Empfohlen

Drohne, Rot, Elfer-Drama: Arsenal blamiert sich bei Viertligist

Drohne, Rote Karte, Elfer-Drama: Der englische Meister FC Arsenal hat sich in einem wilden Pokalkrimi blamiert. Nach einem 1:1 (0:1) nach 90 Minuten verlor die Mannschaft um Nationalspieler Kai Havertz beim Tabellen-18. der vierten englischen Liga im Achtelfinale des League Cup 3:5 im Elfmeterschießen. Havertz traf vom Punkt, doch der Brasilianer Bruno Guimaraes vergab als vierter Arsenal-Schütze. Beim Außenseiter waren alle fünf angetretenen Spieler erfolgreich.

Trotz Füllkrug-Doppelpack: BVB besiegt Werder

Niclas Füllkrug ärgerte seinen Ex-Klub schon wieder, doch Borussia Dortmund beendete mit einem Kraftakt die schwarze Pokalserie gegen Werder Bremen - rechtzeitig vor dem Bundesliga-Gipfel beim FC Bayern. Trotz eines Doppelpacks des eingewechselten Torjägers setzte sich der BVB im Zweitrundenspiel des DFB-Pokals mit 3:2 (2:0) nach drei Pleiten in Folge erstmals seit Januar 2008 wieder gegen die Norddeutschen durch.

Zverev übersteht Krimi zum Auftakt - der Nummer eins ganz nah

Nur noch ein Schritt bis zur Eins: Alexander Zverev ist dem schnellen Sprung an die Spitze der Weltrangliste ganz nah. Der zweimalige Grand-Slam-Sieger überstand beim ATP-Turnier in Wien einen echten Krimi zum Auftakt gegen den jungen Spanier Martín Landaluce und setzte sich nach mehr als drei Stunden Spielzeit 7:5, 3:6, 7:6 (13:11) durch.

Hessischer Jubel an der Elbe: Frankfurt stürmt ins Achtelfinale

Hessischer Jubel an der Elbe: Eintracht Frankfurt hat bravourös das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter gewann das Erstliga-Duell beim Hamburger SV mit 3:1 (0:0) und darf in schwierigen Wochen ganz leise vom sechsten Cupgewinn der Klubhistorie träumen.

Textgröße ändern: