English Woman's Journal - FC Bayern: PSG-Spiel als Benchmark

FC Bayern: PSG-Spiel als Benchmark


FC Bayern: PSG-Spiel als Benchmark
FC Bayern: PSG-Spiel als Benchmark / Foto: PATRICIA DE MELO MOREIRA - AFP

Für Bayern München soll die starke Vorstellung beim dramatischen Viertelfinal-Aus bei der Klub-WM gegen Paris Saint-Germain zur Benchmark werden. "Wir haben gegen eine der besten Mannschaften der Welt, wenn nicht gegen die beste, auf Augenhöhe in einer unglaublich attraktiven Art und Weise gezeigt, was dieser Verein kann, was dieser Verein möchte", sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem 0:2 (0:1) gegen den Champions-League-Sieger in Atlanta/Georgia.

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"Mit dem FC Bayern kann man rechnen, das hat man gesehen", betonte Manuel Neuer. Man werde die Partie gegen PSG als Vorbild nehmen, "um zu sagen: Jetzt erst Recht. Wir wollen in Europa wieder angreifen, wir wollen in der Bundesliga und im Pokal wieder da sein", sagte der Kapitän: "Diese Motivation müssen wir auch aus solchen Spielen schöpfen, um zu sagen: Jetzt sind wir dran."

Der deutsche Rekordmeister habe "ein großartiges Turnier gespielt", es gebe aber auch Dinge, "die wir lernen und rausziehen müssen, um den nächsten Schritt zu machen", ergänzte Eberl. Auch Trainer Vincent Kompany sprach vom "nächsten Schritt", den seine Mannschaft in der kommenden Spielzeit machen wolle und müsse.

Zunächst ohne den wohl schwerer am Knöchel verletzten Spielmacher Jamal Musiala. "Wir müssen als Gruppe Stärke daraus ziehen", sagte Kompany über den Ausfall des Zauberfußes. Das habe seine Elf schon gegen PSG getan, "gut gekämpft und fast das Spiel auf unsere Seite gezogen".

Nun sollen die belasteten Profis erst einmal durchatmen. Kompany versprach ihnen drei Wochen Pause ab Montag. "Weniger geht nicht, Jungs. Ich weiß, die anderen haben die Vorbereitung angefangen, aber es geht nicht weniger. Wichtig ist jetzt, dass die Jungs auch mental abschalten können - gerade die, die auch bei der Nationalmannschaft dabei waren. Und dass wir dann Kraft ziehen aus dem, was wir erlebt haben."

Einen größeren Umbruch wird es trotz des Abschieds von Klub-Ikone Thomas Müller nicht geben. "Wir haben das Gefühl bei der Kaderplanung, dass wir nicht so viel machen müssen", sagte Eberl: "Wir wollen Dinge anpassen, definitiv." Ansonsten sei der Kader stark genug besetzt, um die hohen Ziele des Vereins erreichen zu können. "Wir werden auch nicht auf jede Verletzung reagieren und Spieler holen", sagte Eberl.

T.Burns--EWJ

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