English Woman's Journal - Vergleichsweise wenige Diabeteskranke im Norden und Süden Deutschlands

Vergleichsweise wenige Diabeteskranke im Norden und Süden Deutschlands


Vergleichsweise wenige Diabeteskranke im Norden und Süden Deutschlands
Vergleichsweise wenige Diabeteskranke im Norden und Süden Deutschlands / Foto: FRANCK FIFE - AFP/Archiv

Im Norden und Süden Deutschlands leben vergleichsweise wenige Menschen mit Diabetes. Die bundesweit höchste Rate hat Sachsen-Anhalt, wo 13,5 Prozent der Einwohner an Diabetes Typ 2 leiden, wie die Krankenkasse Barmer am Montag in Berlin anlässlich des Weltdiabetestags mitteilte. Der Wert in dem ostdeutschen Bundesland liege damit rund 55 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

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In Hamburg sind 6,2 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner zuckerkrank. Es folgen Bremen, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Bayern mit 7,2 bis 7,8 Prozent. Barmer-Chef Christoph Straub zufolge sind die regionalen Schwankungen nicht allein auf die unterschiedlichen Alters- oder Geschlechtsstrukturen zurückzuführen. Die Krankheit habe viele Ursachen wie etwa ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel.

Bundesweit haben demnach rund 7,2 Millionen Menschen und damit 8,7 Prozent der Bevölkerung Diabetes mellitus Typ 2. Das entspreche einem Plus von etwa 18 Prozent im Vergleich zum Jahr 2011 mit damals 6,1 Millionen Betroffenen. Während in den ersten vier Lebensdekaden Frauen und Männer fast im selben Maße an sogenannter Altersdiabetes erkrankten, steige die Rate bei Männern ab 40 stark an. Am meisten betroffen sind laut dem sogenannten Diabetes-Atlas der Barmer Menschen im Alter von 80 bis 89 Jahren.

B.Jamieson--EWJ

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