English Woman's Journal - RKI: Höhepunkt von Grippewelle offenbar erreicht

RKI: Höhepunkt von Grippewelle offenbar erreicht


RKI: Höhepunkt von Grippewelle offenbar erreicht
RKI: Höhepunkt von Grippewelle offenbar erreicht / Foto: FRANCK FIFE - AFP/Archiv

Die Grippewelle hat in Deutschland offenbar ihren Höhepunkt erreicht. Wie aus dem aktuellen Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht, wurden in der Woche vom 10. bis zum 16. Februar bislang 46.569 labordiagnostisch bestätigte Influenzainfektionen gemeldet. Damit seien die Zahlen im Vergleich zur Vorwoche relativ stabil geblieben. In knapp 6340 Fällen kamen die Patientinnen und Patienten den Angaben zufolge in ein Krankenhaus.

Textgröße ändern:

Besonders hoch war die Gripperate nach wie vor bei Schulkindern zwischen fünf und 14 Jahren. Influenzaviren wurden aber in allen Altersgruppen häufig nachgewiesen. "Der Höhepunkt der Grippewelle scheint erreicht zu sein", hieß es im Wochenbericht.

Hochgerechnet gab es in der vergangenen Woche etwa siebeneinhalb Millionen akute Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung, unabhängig von einem Arztbesuch. Damit blieben die Werte im Vergleich zur Vorwoche auf hohem Niveau relativ stabil.

In etwa 2,2 Millionen Fällen wurde deswegen ein Arzt aufgesucht. Zu den akuten respiratorischen Erkrankungen gehören neben Influenza auch einfache Erkältungen, grippale Infekte oder eine Coronaerkrankung.

Insgesamt wurden in der aktuellen Influenzasaison seit Anfang Oktober 221.512 Grippefälle übermittelt, davon wurden 220.230 im Labor bestätigt. Bislang wurden 628 Todesfälle im Zusammenhang mit Grippe an das RKI übermittelt. In 89 Prozent dieser Fälle waren die Patientinnen und Patienten 60 Jahre oder älter.

B.Jamieson--EWJ

Empfohlen

Ebola-Epidemie: Nigeria meldet ersten Fall

In der Ebola-Epidemie in Zentralafrika hat nun auch Nigeria einen ersten Fall gemeldet. Eine unlängst per Flugzeug aus Uganda eingereiste Frau sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden, teilte das Gesundheitsministerium des bevölkerungsreichsten Landes Afrikas am Dienstag mit. Dort sei sie mehrere Tage behandelt worden, bevor sich die Diagnose bestätigt habe. Die Regierung forderte alle Gesundheitseinrichtungen des Landes zu "höchster Alarmbereitschaft" auf.

Kassenärzte sagen deutlich längere Termin-Wartezeiten ab 2027 voraus

Die Kassenärzte in Deutschland erwarten, dass gesetzlich Versicherte ab kommendem Jahr deutlich länger auf einen Arzttermin als bisher warten müssen. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, verwies dazu in der "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) auf die Kürzung von Mitteln für die ambulante Versorgung. Dadurch seien "mehr als 50 Millionen Termine" gestrichen worden. Die Terminnot werde sich daher weiter verschärfen, sagte Gassen.

Facharzttermine: Koalition will bei Wartezeiten für Kassenpatienten handeln

Die schwarz-rote Koalition will bei der Vergabe von Facharztterminen an gesetzlich Versicherte mehr Gerechtigkeit schaffen. Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) kündigte am Wochenende Vorschläge von Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) an, die für kürzere Wartezeiten sorgen sollen. Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Oliver Blatt, kritisierte die bisherige Bevorzugung von Privatpatienten als "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

Facharzttermine: Unionsfraktionschef Frei will kürzere Wartezeiten für Kassenpatienten

Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei, dringt auf kürzere Wartezeiten auf einen Facharzttermin für gesetzlich Versicherte. Manches im Gesundheitssystem werde als ungerecht empfunden oder sei tatsächlich ungerecht, sagte Frei dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe). "Darum müssen wir uns kümmern. Ein Beispiel sind die oft langen Wartezeiten für Facharzttermine."

Textgröße ändern: