English Woman's Journal - Polizei sucht noch ein Glas mit vergifteter Hipp-Babykost

Polizei sucht noch ein Glas mit vergifteter Hipp-Babykost


Polizei sucht noch ein Glas mit vergifteter Hipp-Babykost
Polizei sucht noch ein Glas mit vergifteter Hipp-Babykost / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Im Fall der mutmaßlichen versuchten Erpressung des Babynahrungsherstellers Hipp durch Rattengift in Babynahrung sucht die Polizei noch nach einem mutmaßlich manipulierten Glas. Es seien in Österreich, Tschechien und der Slowakei insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser festgestellt worden, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Montag in Ingolstadt mit. Ein Glas könne "in Österreich mutmaßlich noch im Umlauf sein".

Textgröße ändern:

Den bayerischen Ermittlern zufolge war am vergangenen Donnerstag eine E-Mail der mutmaßlichen Täter bekannt geworden. Danach seien unverzüglich alle nötigen Abstimmungen und Maßnahmen im In- und Ausland eingeleitet worden. Die fünf manipulierten Gläser mit Babynahrung konnten vor dem Verzehr gefunden werden. Laboruntersuchungen bestätigten die Manipulation mit Rattengift. In Deutschland wurden keine Gläser gefunden.

Die Polizei richtete eine eigene Ermittlungsgruppe ein. Nutzer der Babykost wurden gebeten, beim Öffnen der Gläschen auf das typische Knackgeräusch zu achten. Sollte dieses fehlen, könne eine Manipulation vorliegen. Grundsätzlich solle auch der Geruch des Glasinhalts darauf geprüft werden, ob er wie gewohnt sei. Außerdem hätten die mutmaßlichen Täter die Gläser gekennzeichnet. Es sei am Boden ein weißer Aufkleber mit einem roten Kreis angebracht worden.

Ch.Thomson--EWJ

Empfohlen

Heftige Kritik von Städtetag und Pflegerat an Warkens Reformplänen

Der Deutsche Städtetag und der Deutsche Pflegerat haben die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vorgelegten Pläne für eine Pflegereform scharf kritisiert. Der Entwurf sei "ein Schlag ins Gesicht der Kommunen" und führe zu einer zusätzlichen Belastung in Milliardenhöhe, sagte Städtetag-Präsident Burkhard Jung der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). "Dieser Entwurf muss komplett vom Tisch." Der Pflegerat kritisierte die Reformpläne als reines Sparprogramm.

Pharmakonzerne wollen Investitionen in Deutschland kürzen

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly will seine ursprünglich geplante 2,3-Milliarden-Euro-Investition zur Herstellung von Abnehmspritzen im rheinland-pfälzischen Alzey um die Hälfte kürzen. Die für Deutschland gestrichenen Investitionen dürften nun nach Pennsylvania in die USA gehen – oder an einen komplett neuen Standort, sagte Konzernchef Dave Ricks dem "Handelsblatt". Auch das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim streicht dem Blatt zufolge Investitionen in Deutschland. Hintergrund sollen die Sparpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sein.

Pharmakonzern wollen Investitionen in Deutschland kürzen

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly will seine ursprünglich geplante 2,3-Milliarden-Euro-Investition zur Herstellung von Abnehmspritzen im rheinland-pfälzischen Alzey um die Hälfte kürzen. Die für Deutschland gestrichenen Investitionen dürften nun nach Pennsylvania in die USA gehen – oder an einen komplett neuen Standort, sagte Konzernchef Dave Ricks dem "Handelsblatt". Auch das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim streicht dem Blatt zufolge Investitionen in Deutschland. Hintergrund sollen die Sparpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sein.

Cadmiumbelastung: Frankreichs Nationalversammlung will Schwellenwerte senken

Wegen des intensiven Einsatzes von Düngemitteln sind Menschen in Frankreich deutlich stärker mit dem Schadstoff Cadmium belastet als in anderen europäischen Ländern: Die Nationalversammlung stimmte in der Nacht zu Donnerstag in Paris für einen von den Grünen eingebrachten Gesetzentwurf, der die Schwellenwerte deutlich senken soll. Der Text muss noch vom Senat verabschiedet werden, um in Kraft zu treten.

Textgröße ändern: