English Woman's Journal - Trotz Angst vor Hautkrebs betreiben viele Menschen keine ausreichende Vorsorge

Trotz Angst vor Hautkrebs betreiben viele Menschen keine ausreichende Vorsorge


Trotz Angst vor Hautkrebs betreiben viele Menschen keine ausreichende Vorsorge
Trotz Angst vor Hautkrebs betreiben viele Menschen keine ausreichende Vorsorge / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Trotz Angst vor Hautkrebs betreiben viele Menschen keine ausreichende Vorsorge. Laut einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK hat jeder Zweite die Sorge, einmal an Hautkrebs zu erkranken. Allerdings verwendet ein Drittel gar keine Sonnenschutzmittel.

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Mehr als ein Drittel (35 Prozent) nutzt Sonnencreme oder -spray allenfalls zu besonderen Gelegenheiten wie im Urlaub oder im Freibad. Drei von fünf Befragten (60 Prozent) empfinden Eincremen als aufwändig, mehr als die Hälfte (56 Prozent) vergisst das häufig. Weniger als die Hälfte der Befragten (46 Prozent) meidet normalerweise lange Aufenthalte in der Sonne, nur rund ein Drittel (37 Prozent) meidet die besonders starke Mittagssonne.

Auch die Krebsfrüherkennung, die gesetzliche Krankenkassen alle zwei Jahre ab einem Alter von 35 Jahren übernehmen, wird insgesamt noch zu wenig genutzt. Etwas mehr als jeder Vierte (28 Prozent) war bisher noch gar nicht beim Hautkrebsscreening. Dabei tritt der bösartige schwarze Hautkrebs häufig auch schon im jungen Erwachsenenalter auf. 62 Prozent aller Befragten untersuchen die eigene Haut mindestens einmal pro Jahr selbst auf Auffälligkeiten. Jeder Dritte (32 Prozent) entdeckte bei sich schon einmal ein auffälliges Muttermal. Befragt wurden tausend Menschen.

In Deutschland werden pro Jahr mehr als 200.000 neue Hautkrebserkrankungen diagnostiziert. Längere ungeschützte Aufenthalte in der Sonne, Sonnenbrände besonders in Kindheit und Jugend oder auch Besuche im Solarium mit künstlicher UV-Strahlung erhöhen die Gefahr, im Lauf des Lebens an Hautkrebs zu erkranken.

T.Burns--EWJ

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