English Woman's Journal - Ehepaar in hessischem Wildeck getötet: Mann zu lebenslanger Haft verurteilt

Ehepaar in hessischem Wildeck getötet: Mann zu lebenslanger Haft verurteilt


Ehepaar in hessischem Wildeck getötet: Mann zu lebenslanger Haft verurteilt
Ehepaar in hessischem Wildeck getötet: Mann zu lebenslanger Haft verurteilt / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Wegen der Tötung eines Ehepaars im hessischen Wildeck ist ein Mann zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Fulda sprach ihn am Montag des Mordes in Tateinheit mit Totschlag schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Außerdem stellte es die besondere Schwere der Schuld fest, was eine vorzeitige Haftentlassung nahezu ausschließt.

Textgröße ändern:

Laut Anklage hatte der zur Tatzeit 50-Jährige die 62-jährige Frau und den 67-jährigen Mann gekannt. Ende Juni tötete er sie mit mehreren Messerstichen in ihrem Haus im Wildecker Ortsteil Richelsdorf, um an Bargeld zu gelangen. Anschließend legte er die Leichen in einem nahen Waldstück ab. Kurze Zeit später wurden sie dort gefunden. Der Angeklagte wurde verhaftet.

Die Staatsanwaltschaft beantragte im Prozess, der Ende Januar begann, den Angeklagten wegen zweifachen Mordes in Tateinheit mit versuchtem schwerem Raub mit Todesfolge zu lebenslanger Haft zu verurteilen und die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Die Verteidigung plädierte dafür, ihn freizusprechen oder hilfsweise wegen Totschlags in minder schwerem Fall zu verurteilen.

P.Smid--EWJ

Empfohlen

Betrug mit Angelurlauben in Norwegen: Durchsuchungen in Sachsen und Niedersachsen

Wegen Betrugs mit Angelurlauben in Norwegen ermittelt die Staatsanwaltschaft Dresden gegen fünf Tatverdächtige. Einsatzkräfte durchsuchten am Dienstag die Privatwohnungen der Beschuldigten in Sachsen und Niedersachsen sowie vier Firmenobjekte, wie die Staatsanwaltschaft und das sächsische Landeskriminalamt mitteilten. Der norwegischen Gesellschaft, welche die Angelreisen anbot, soll durch die Betrügereien ein Gesamtschaden von etwa 1,3 Millionen Euro entstanden sein.

Auto gerät in Oberbayern in Gegenverkehr - drei Tote

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge im oberbayerischen Landkreis Eichstätt sind drei Menschen ums Leben gekommen. Ein Auto geriet am Montagnachmittag bei Stammham in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal mit einem entgegenkommenden Kleintransporter zusammen, wie die Polizeiinspektion Beilngries an Montagabend mitteilte.

69-Jähriger bei Arbeitsunfall in Bayern von Strohballen erschlagen

Ein 69-Jähriger ist bei einem Arbeitsunfall in Bayern von herabfallenden Strohballen erschlagen worden. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei in Straubing am Dienstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Montagnachmittag in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Weihmichl. Den Ermittlungen zufolge gerieten die Heuballen beim Lösen eines Spanngurts ins Rollen.

Berliner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßlichen Serienvergewaltiger

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Serienvergewaltiger erhoben. Der mittlerweile 68 Jahre alte Mann soll zahlreiche Frauen sediert, vergewaltigt und davon Videoaufnahmen gemacht haben, wie die Anklagebehörde am Dienstag in der Bundeshauptstadt mitteilte. Angeklagt ist er zunächst wegen 22 Vergewaltigungen an 14 Frauen. Die Staatsanwaltschaft geht aber von deutlich mehr Fällen aus.

Textgröße ändern: