English Woman's Journal - Mehr als 30 Tote bei schwerem Erdbeben auf den Philippinen

Mehr als 30 Tote bei schwerem Erdbeben auf den Philippinen


Mehr als 30 Tote bei schwerem Erdbeben auf den Philippinen
Mehr als 30 Tote bei schwerem Erdbeben auf den Philippinen / Foto: Edwin Espejo - AFP

Ein schweres Erdbeben hat den Süden der Philippinen erschüttert und mindestens 31 Menschen in den Tod gerissen. Mindestens zwölf Menschen galten nach Behördenangaben nach dem Erdstoß am Montagmorgen als vermisst, mindestens 134 weitere Menschen wurden verletzt. Zahlreiche Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt, für mehrere Staaten der Region wurden zeitweise Tsunami-Warnungen ausgegeben.

Textgröße ändern:

Das Beben der Stärke 7,8 ereignete sich am ersten Tag des neuen Schuljahrs in dem südostasiatischen Inselstaat. Ein online verbreitetes Video zeigt, wie auf einem Schulhof in der Stadt Melita versammelte Kinder entsetzt aufschreien, als hinter ihnen plötzlich ein Gebäude einstürzt. Nach Angaben der Schule wurde niemand verletzt, das Gebäude war zum Zeitpunkt des Unglücks leer.

Das Epizentrum des Bebens lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS vor der Insel Mindanao in einer Tiefe von rund 55 Kilometern. Rund ein Dutzend Nachbeben folgten, das schwerste mit einer Stärke von 6,5.

Der philippinische Präsident Ferdinand Marcos setzte angesichts der Tsunami-Gefahr den Schulunterricht in den betroffenen Gebieten auf Mindanao aus. Die Bewohner der Küstenregionen forderte er zur sofortigen Evakuierung auf: "Begeben Sie sich jetzt auf höhergelegenes Gelände. Warten Sie nicht", mahnte er. "Ihr Leben ist wichtiger als alles, was Sie zurücklassen."

In der Küstenstadt Kiamba suchten nach Angaben des Katastrophenschutzes rund 80 Prozent der 50.000 Einwohner Schutz in höhergelegenen Gebieten. Der Flughafen der Stadt General Santos wurde bis auf weiteres geschlossen.

Das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik mit Sitz in den USA warnte vor Flutwellen an den Küsten mehrerer Pazifik-Staaten. Die Philippinen, Japan und Malaysia hoben ihre Tsunami-Warnungen nach einigen Stunden wieder auf.

Die Philippinen sind wegen ihrer Lage auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring häufig von Erdbeben betroffen. Im Oktober waren bei einem schweren Erdbeben in der Provinz Cebu im Zentrum des Landes 76 Menschen ums Leben gekommen.

O.Jonstone--EWJ

Empfohlen

Betrug mit Angelurlauben in Norwegen: Durchsuchungen in Sachsen und Niedersachsen

Wegen Betrugs mit Angelurlauben in Norwegen ermittelt die Staatsanwaltschaft Dresden gegen fünf Tatverdächtige. Einsatzkräfte durchsuchten am Dienstag die Privatwohnungen der Beschuldigten in Sachsen und Niedersachsen sowie vier Firmenobjekte, wie die Staatsanwaltschaft und das sächsische Landeskriminalamt mitteilten. Der norwegischen Gesellschaft, welche die Angelreisen anbot, soll durch die Betrügereien ein Gesamtschaden von etwa 1,3 Millionen Euro entstanden sein.

Auto gerät in Oberbayern in Gegenverkehr - drei Tote

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge im oberbayerischen Landkreis Eichstätt sind drei Menschen ums Leben gekommen. Ein Auto geriet am Montagnachmittag bei Stammham in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal mit einem entgegenkommenden Kleintransporter zusammen, wie die Polizeiinspektion Beilngries an Montagabend mitteilte.

69-Jähriger bei Arbeitsunfall in Bayern von Strohballen erschlagen

Ein 69-Jähriger ist bei einem Arbeitsunfall in Bayern von herabfallenden Strohballen erschlagen worden. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei in Straubing am Dienstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Montagnachmittag in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Weihmichl. Den Ermittlungen zufolge gerieten die Heuballen beim Lösen eines Spanngurts ins Rollen.

Berliner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßlichen Serienvergewaltiger

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Serienvergewaltiger erhoben. Der mittlerweile 68 Jahre alte Mann soll zahlreiche Frauen sediert, vergewaltigt und davon Videoaufnahmen gemacht haben, wie die Anklagebehörde am Dienstag in der Bundeshauptstadt mitteilte. Angeklagt ist er zunächst wegen 22 Vergewaltigungen an 14 Frauen. Die Staatsanwaltschaft geht aber von deutlich mehr Fällen aus.

Textgröße ändern: