English Woman's Journal - Großrazzia gegen Drogenhandel im Darknet und Geldwäsche - acht Festnahmen

Großrazzia gegen Drogenhandel im Darknet und Geldwäsche - acht Festnahmen


Großrazzia gegen Drogenhandel im Darknet und Geldwäsche - acht Festnahmen
Großrazzia gegen Drogenhandel im Darknet und Geldwäsche - acht Festnahmen / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

In Nordrhein-Westfalen und Hessen sind am Mittwoch mehr als 400 Ermittler mit einer großangelegten Razzia gegen Drogenhandel im Darknet und Geldwäsche mit Kryptowährungen vorgegangen. Insgesamt acht Verdächtige wurden festgenommen, wie das an den Ermittlungen beteiligte Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mitteilte. Mehrere Beschuldigte sollen demnach seit mindestens 2020 über Marktplätze im Darknet weltweit Drogen verkauft haben.

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Die Drogen seien per Post an Käufer verschickt worden. Die Täter handelten demnach unter anderem mit Amphetamin, Ecstasy, Cannabis, Kokain und Arzneimitteln. Um die dabei erlangten Kryptowerte in Bargeld umzutauschen, sollen die Täter mit weiteren Beschuldigten zusammengearbeitet haben, die teils kriminelle Dienstleistungen vermittelten und teils einem internationalen Geldwäschenetzwerk angehörten.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden seit November 2025 mehr als sieben Millionen Euro in bar eingesammelt. Ein Teil der Bargeldflüsse soll aus illegaler Beschäftigung in Gastronomie und Nagelstudios stammen. Über Kryptowallets eines vietnamesischen Hauptbeschuldigten seien von November 2025 bis Mai mehr als hundert Millionen Euro geflossen. Der durch illegale Beschäftigung verursachte Steuerschaden sowie die Schäden für die Sozialkassen lägen im Millionenbereich.

Bei der Durchsuchung von 40 Objekten in Hessen und Nordrhein-Westfalen wurden unter anderem Bargeld, Kryptowerte, Schusswaffen und Drogen beschlagnahmt. Die andauernden Ermittlungen leitet die Staatsanwaltschaft Köln. Neben dem BKA sind auch der Zoll und das nordrhein-westfälische Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität beteiligt.

M.Stevenson--EWJ

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